Nonprofit-Organisation organisiert Brustkrebs-Veranstaltungen für Männer

Während viele Kampagnen auf Brustkrebs bei Frauen aufmerksam machen, wissen viele nicht, dass Männer ebenfalls daran erkranken können. Die Nonprofit-Organisation CancerNet Japan versucht deswegen nun, die Öffentlichkeit mehr darauf aufmerksam zu machen.  Sie organisieren dafür Networking-Veranstaltungen für Patienten und ihre Familien, um über die Krankheit aufzuklären. Oft ignorieren Männer nämlich die Symptome und bemerken erst spät, dass sie Krebs haben.

CancerNet Japan veranstaltete erstmals im Januar in Tokyo ein Treffen mit dem Namen „Men’s BC“. Bei einer weiteren Veranstaltung stellten sie fest, dass viele Betroffene soziale Sorgen haben und sich einsam fühlen. An dem Treffen am 14. April nahm ebenfalls der Schriftsteller Koichiro Noguchi teil, dem Ärzte im Januar 2017 Brustkrebs diagnostizierten.

Er erklärte, dass es nur sehr wenig Informationen zu dem Thema gibt. Selbst wer wirklich sucht, findet nur schwer etwas zu Brustkrebs bei Männern. Seine Mitmenschen waren ebenfalls von der Diagnose überrascht. Viele wussten nicht, dass Männer ebenfalls an Brustkrebs erkranken können. Noguchi ist mit den Problemen nicht allein. Viele Betroffene werden komisch angesehen oder nicht ganz ernst genommen.

Akiko Otomo erwähnte, dass einige Männer lange nicht zum Arzt gehen, da es ihnen peinlich ist. Der CancerNet Japan Manager hofft, dass die Gesellschaft patientenfreundlicher wird, je mehr Menschen über die Krankheit Bescheid wissen. Die Organisation plant deswegen, die Geschichten von den Teilnehmern des Treffens online zu teilen, um die Vorurteile abzubauen.

Associate Professor Terumasa Sawada vom Showa University Hospital unterstützt die Veranstaltungen. Er ist in der Abteilung der Brustoperationen Onkologie tätig und kennt sich mit dem Thema aus. Er findet die Treffen gut, da die Betroffenen so jemanden zum Reden und Austauschen haben. Sie können so Stress abbauen, den eine Krebs-Diagnose mit sich bringt.

Quelle: Mainichi

1 Kommentar

  1. Find ich gut, Brustkrebs beim Mann ist zwar selten aber aufgrund der Ungewissheit meist viel schlimmer und schlechter zu Behandeln. Sowas sollte es auch in Deutschland geben.

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