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Nordkorea bestätigt, dass zwei entführte Japaner noch leben

Seit Jahren befinden sich in Nordkorea mehrere Japaner, die nordkoreanische Agenten in den 70er und 80er Jahren entführten. Während Japan nach wie vor die Freilassung der Opfer fordert, behauptete Nordkorea in den letzten Jahren hartnäckig, dass die restlichen Japaner alle tot sind oder nie im Land waren. Umso überraschender ist nun die Nachricht, dass zwei Entführte wohl doch noch leben.

Minori Tanaka soll zusammen mit Tatsumitsu Kaneda in Pjöngjang leben. Das gab die japanische Regierung offiziell am Freitag bekannt. Tanaka verschwand damals mit 28 Jahren und Kaneda mit 26. Angeblich heirateten die beiden kurz nach ihrer Ankunft in Nordkorea einheimische Frauen und bekamen mehrere Kinder. Laut Angaben von nordkoreanischen Beamten wollen beide nicht zurück nach Japan.

Schon 2014 gab es den Hinweis an die japanische Regierung, dass die beiden wohl glücklich im Norden leben. Wieso das in den folgenden Jahren wieder verleugnet wurde, ist jedoch nicht klar. Ob der Status der beiden Männer wirklich stimmt, kann die Regierung ebenfalls nicht garantieren, da sie beide Opfer nicht trafen und das Außenministerium sich nicht zu der Situation äußern will.

Hoffnung für die Verwandten

Die Nachricht, dass zwei der 17 entführten Japaner noch leben, sorgte für Hoffnung bei den Hinterbliebenen. Mittlerweile geht Japan davon aus, dass der Norden deutlich mehr Menschen verschleppte, als bis jetzt angenommen. Genaueres können sie allerdings nicht beweisen. Die Regierung hofft weiter, dass sich das abgeschottete Land kooperativ zeigt und die Vermissten bald freilässt oder zumindest ein Treffen mit den Verwandten zulässt. Premierminister Shinzo Abe machte bereits letztes Jahr klar, dass Nordkorea von Japan so lange keine Unterstützung erhält, bis das Entführungsproblem gelöst ist.

Quelle: Mainichi Shimbun

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