Nordkorea bezeichnet japanischen Premierminister als Oberhaupt der Korruptionen

Während Japan fleißig an den Denuklearisierungsplänen zu Nordkorea arbeitet, macht sich die abgeschottete Nation über den Premierminister Shinzo Abe lustig. In der nordkoreanischen Zeitung Rodong Sinmun bezeichnet ihn die Redaktion als Anführer der Korruption und verweist auf den Kake-Skandal und den Moritomo-Skandal. Zusätzlich schreibt die staatliche Zeitung, dass seine Zustimmungswerte in den letzten Monaten stark sanken.

Die Rodong Sinmun schrieb direkt, dass die Öffentlichkeit ihn wegen seiner bösen Taten und dem Machtmissbrauch verließ. Das ist jedoch so nicht richtig und entspricht nicht der Wahrheit. Zwar gab es in der letzten Zeit zahlreiche Proteste gegen Abe und die Regierung, in den Umfragewerten sieht es für ihn jedoch nicht schlecht aus.

Abes Beliebtheit steigt wieder

Während es vor einigen Monaten noch einen Rückgang bei den Zustimmungswerten gab, stiegen die nun letzten Monat wieder um 10 Prozent an. Nach aktuellem Stand sind 52 Prozent der Befragten für Abe und 42 Prozent gegen ihn. Gute Werte für Abe, der im September wieder als LDP Leiter wiedergewählt werden will. Grund für die steigende Zustimmung sind wahrscheinlich die aktuellen Bemühungen zu Nordkoreas Denuklearisierung und dass sich allmählich die Skandale aufklären.

Nach dem Gipfeltreffen zwischen Nodkoras Machthaber Kim Jong-un und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump entspannte sich das Verhältnis etwas. Japan versucht seitdem stark bei der Abrüstung zu helfen und will selbst ein Treffen mit Kim Jong-un organisieren. Dass Japan sich jedoch um die Denuklearisierung so bemüht, gefällt anscheint Nordkorea nicht. In dem Artikel heißt es, dass Abe sich lieber um seine eigenen politischen Angelegenheiten kümmern soll, statt sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen.

Japan hält weiter an seinen Plänen fest

Das könnte ein Zeichen sein, dass der Norden sich doch nicht mit Japan treffen will. Grund für den scharfen Angriff kann wahrscheinlich immer noch das Entführungsproblem sein. Angeblich befinden sich immer noch mehrere Japaner gegen ihren Willen in dem Land, nachdem Agenten sie zwischen den 70ern und 80ern aus Japan entführten. Laut Nordkorea gibt es keine weiteren Entführungsopfer und behauptete seit Jahren, dass die anderen alle verstorben sind.

Premierminister Abe äußerte sich bis jetzt nicht zu dem persönlichen Angriff. Er wird sich jedoch davon nicht von dem Plan der Abrüstung abbringen lassen und das Entführungsproblem ebenfalls weiter thematisieren. Nur wenn beide Probleme gelöst sind, will Japan den Norden unterstützen. Laut Abe ist Japan bereit, die nuklearen Anlagen in Nordkorea zu inspizieren und die Denuklearisierung finanziell zu unterstützen.

Quelle: Japan Times

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