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Nordkorea soll über Raketen verfügen, die Japan treffen könnten

Laut einer Studie der USA soll in einer noch unbekannten nordkoreanischen Raketenbasis im Südwesten des Landes Raketen stationiert sein, die Japan treffen könnten.

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Die Basis in Kumchon-ni, befindet sich 75 Kilometer von der entmilitarisierten Zone, die Korea teilt.

Raketen könnten Japan treffen

In der Basis sollen Hwasong-9-Raketen stationiert sein, die mit KN-15 bestückt sind, was eine große Bedrohung für Japan darstellt, da sie überall in Japan einschlagen könnte, sollte Nordkorea eine Rakete abfeuern.

Im Juli aufgenommene Satellitenbilder zeigen eine Reihe von Einrichtungen und Unterkünfte für Mitarbeiter, die dort und in einer Radarbasis, die in der Nähe liegt, arbeiten, so das CSIS.

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„Die Basis ist seit August 2019 aktiv und wird nach nordkoreanischen Maßstäben gut gewartet“, heißt es in dem Bericht. Weitere Infrastrukturänderungen in den Einrichtungen in den letzten Jahren bestätigen die fortdauernde Bedeutung der Basis für de nordkoreanische Führung.

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Immer wieder Raketentests

Nordkorea feuert immer wieder Raketen in Richtung Japanisches Meer, im August zweimal. Experten vermuten, dass das Land damit seine Stärke zeigen und andere Ländern zum Handeln bewegen will. Insbesondere den US-Präsident Donald Trump.

Mit dem neuen Test wächst besonders die Sorge in Japan, dass Nordkorea einen Militärschlag vorbereitet. Da Südkorea infolge des politischen Streits mit Japan, ein Geheimdienstabkommen über den Austausch von Daten über Nordkorea beendet hat, befürchtet Japan nun, dass wichtige Daten in Zukunft fehlen werden, um sich ein genaues Bild der Lage zu machen.

US-Präsident Donald Trump, der daran gearbeitet hat, festgefahrene Entnuklearisierungsgespräche mit dem Norden Koreas wiederzubeleben, spielte die Starts herunter. Als er nach ihnen gefragt wurde, sagte er, dass er sich keine Sorgen machte, da es sich um Kurzstreckenraketen handelte.

Quelle: AS

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