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News Nordkorea warnt Japan vor „bevorstehender Selbstzerstörung“

Nordkorea warnt Japan vor „bevorstehender Selbstzerstörung“

Laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA beschleunige das Bündnis zwischen Japan und den USA die “Selbstzerstörung” Japans.  Das Verhältnis Nordkoreas mit beiden Ländern hatte sich weiter verschärft, nach dem Nordkorea in der Nacht zum Dienstag eine Rakete Richtung Pazifik abfeuerte.

Japans Premierminister Shinzo Abe hat die erneute Provokation Nordkoreas als eine „beispiellose und ernsthafte Bedrohung“ bezeichnet und sich mit US-Präsident Donald Trump darauf geeinigt, den Druck auf das Regime aus Pjöngjang zu erhöhen.

Laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA habe Japan nun die „Ärmel hochgekrempelt, um seinen Meister Amerika im Krieg gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (DPRK) zu unterstützen. Diese Verbindung ist zu einer ernsthaften Bedrohung für Nordkorea geworden und Japan war wohl nicht bewusst, dass es damit seine eigene Vernichtung beschleunige.“

Weiter hieß es, dass der Zeitpunkt des Raketentests am frühen Dienstag Morgen (wir berichteten) bewusst gewählt wurde, weil dieser Tag den 107. Geburtstag des „schändlichen“ Japan-Korea Vertrages aus dem Jahr 1910 markiere. Im August 1910 annektierte Japan die koreanische Halbinsel.

Die Rakete wurde am Dienstag morgen um 5.57 (Ortszeit) in Richtung Pazifik abgefeuert und fiel 1.180 Kilometer östlich von Hokkaido ins Meer. Bereits wenige Tage zuvor hatte das Regime aus Pjöngjang drei Kurzstreckenraketen abgefeuert – offenbar als Reaktion auf ein gemeinsames Militärmanöver der USA und Südkorea.

Die Krise zwischen Nordkorea und den USA hatte sich Anfang August deutlich verschärft, nach dem US-Präsident Donald Trump dem Regime mit „Feuer und Wut, wie die Welt sie noch nicht zuvor gesehen hat“ drohte, sollte Nordkorea weiter Raketentests durchführen. Das Regine aus Pjöngjang hatte unmittelbar danach damit gedroht, mehrere Raketen in Richtung der Pazifikinsel Guam abschießen zu wollen.

Japan erwägt den Einsatz von Raketenabwehrsystem

Japans Verteidigungsminister Itsunori Onodera kündigte daraufhin an, dass man nordkoreanische Raketen abschießen könne, sollten diese in Richtung Guam fliegen. Da ein Raketenangriff die Existenz Japans bedrohe, könnte das Land mit dieser Maßnahme von seinem Recht auf kollektive Selbstverteidigung Gebrauch machen und ein Raketenabwehrsystem zum Einsatz bringen.

Bisher war es Japan gemäß seiner pazifistischen Nachkriegsverfassung nur möglich, Raketen abzuschießen, die auf das eigene Land zielen. Nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2016 ist es Japan allerdings auch erlaubt, die USA und andere Verbündete zu verteidigen, falls diese von einem Feind angegriffen werden und Japans Sicherheit damit unmittelbar gefährdet wird.

Wiederholte Provokationen aus Nordkorea

Trotz Verboten des UN-Sicherheitsrates und Warnungen aus dem Ausland hatte Nordkorea am 28. Juli 2017 eine Interkontinentalrakete getestet. Als Reaktion auf den Test verhängte der UN-Sicherheitsrat die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen das Regime. Seit letztem Jahr hatte Nordkorea immer wieder illegale Raketentests durchführen lassen. Von insgesamt 4 ballistischen Raketen, die im März 2017 getestet worden sind, landeten 3 innerhalb der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste. Das Regime in Pjöngjang verfolgt dabei u.a. das Ziel, eine nukleare Langstreckenrakete zu entwickeln, die die Westküste der USA erreichen kann.

Sorge vor einem nordkoreanischen Raketenangriff

Zwar hofft man In Japan nach den Provokationen Nordkoreas zwar weiterhin auf eine friedliche Lösung, aber die Regierung hat die Bevölkerung schon vorsorglich vor einem möglichen Angriff gewarnt und verschiedene Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.

Quelle: Japan Today

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