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Nordkoreanisches Fischerboot kollidiert mit japanischem Patrouillenschiff

Die Nordkoreaner hatten unbefugt in japanischem Gewässer gefischt

Ein nordkoreanisches Fischerboot kollidierte am Montagmorgen mit einem japanischen Patrouillenschiff. Dabei befand sich das Schiff in Japans Wirtschaftszone. Die mehr als 20 Nordkoreaner fielen ins Meer, wurden dann aber gerettet.

Die Kollision ereignete sich gegen 9:10 Uhr, etwa 350 Kilometer nordwestlich der Halbinsel Noto in der Präfektur Ishikawa, so die japanische Fischereibehörde. Ungefähr 20 Minuten nach der Kollision mit dem Agenturpatrouillenschiff sank das Fischerboot laut weiteren Angaben.

Nordkoreaner werden von anderem Schiff aufgenommen

Japan beendete seine Suche nach den nordkoreanischen Besatzungsmitgliedern am Nachmittag, nachdem es ein Flugzeug, einen Hubschrauber und ein Patrouillenboot zum Einsatzort geschickt hatte. Die Mannschaft wurde von einem anderen nordkoreanischen Schiff an Bord genommen.

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Taku Eto, Minister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei, sagte, dass das Fischerboot nach einer scharfen Kurve mit dem Patrouillenschiff kollidierte. Die Agentur sagte, dass das Patrouillenschiff in der Lage war, sich von selbst zu bewegen. Niemand auf dem japanischen Schiff wurde verletzt.

Patrouillenschiff warnte das Fischerboot

Die Besatzung des Patrouillenboots hatte die nordkoreanischen Fischer noch aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Die Nordkoreaner schienen nach Tintenfischen zu fischen. Kurz danach kam es zur Kollision. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Meeresgebietes namens Yamatotai, bekannt als fruchtbares Wasser für Tintenfische und andere Fischarten.

Die japanische Regierung richtete auch eine Verbindungsstelle im Krisenzentrum des Büros des Premierministers ein, um den Vorfall zu behandeln. Japan und Nordkorea haben keine diplomatischen Beziehungen zueinander.

Immer wieder illegale Fangaktivitäten

In den letzten Jahren hat die Fischereibehörde die Überwachung um Yamatotai verstärkt, da von Juni bis Dezember, der Hochsaison für Tintenfische, illegale Fangoperationen nordkoreanischer und chinesischer Boote beobachtet wurden. Zu den Überwachungsaufgaben der Agentur gehören die Warnung vor ausländischen Fischereischiffen sowie das Besprühen der Schiffe mit Wasser.

Ende August drohte ein Besatzungsmitglied mit einem Gewehr an Bord eines Hochgeschwindigkeitsschiffes, wahrscheinlich aus Nordkorea, auf ein Küstenwachpatrouillenboot in der Nähe von Yamatotai zu schießen, was Tokyo veranlasste, bei Pjöngjang zu protestieren.

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