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Home News JAL-Flugzeug in Tokyo wegen Triebwerksschaden zur Notlandung gezwungen

Grund war ein Triebwerkschaden

JAL-Flugzeug in Tokyo wegen Triebwerksschaden zur Notlandung gezwungen

Einen kleinen Schock erlebten die Passagiere eines Fluges von Japan Airlines am 4. Dezember. Das Flugunternehmen hat den Inlandsbetrieb seit Oktober wieder hochgefahren.

Der Flug, der zwischen Naha in der Präfektur Okinawa und Tokyo verkehrte, musste auf dem Flughafen von Naha notlanden.

Keine Verletzten, dennoch gründliche Untersuchung des Flugzeugs

Grund dafür war ein Motorschaden am Flugzeug, der für alle Passagiere gut vernehmbar war und von einem Passagier als „Boom“ bezeichnet wurde.

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Das linke Triebwerk der Boeing 777 geriet in einer Höhe von etwa 5.500 Metern in Schwierigkeiten, als sie etwa 74 Kilometer nördlich des Flughafens Naha gegen 11.50 Uhr über den Ozean flog. Das Flugzeug kehrte um und machte etwa 30 Minuten später eine Notlandung auf dem Flughafen Naha.

Die 11 Besatzungsmitglieder und 178 Passagiere des Flugzeugs blieben zum Glück unverletzt. Dennoch bezeichnete das Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus den Vorfall als „schweren Zwischenfall“, der sich zu einem schweren Unfall hätte entwickeln können.

Die Verkehrssicherheitsbehörde des Ministeriums wird drei ihrer Ermittler entsenden, um den Schaden zu untersuchen.

Passagiere kamen mit dem Schrecken davon

Nach Angaben des Ministeriums und der JAL startete der Japan Airlines-Flug 904 gegen 11.45 Uhr und war auf dem Weg zu einem Höhengewinn, als das Problem entdeckt wurde.

Als das Flugzeug wieder auf dem Flughafen Naha landete, stellte sich heraus, dass die äußere Abdeckung des linken Triebwerks heruntergefallen war, wodurch das metallische Innere freigelegt wurde.

Es wird vermutet, dass die Abdeckung während des Fluges abgefallen ist, und zwei der Gebläseflügel im vorderen Teil des linken Triebwerks und das Gehäuse, das sie umgibt, wurden ebenfalls beschädigt.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums gilt der Vorfall als „Triebwerkschadensfall“ im Sinne der Verordnung zur Durchsetzung des Zivilluftfahrtgesetzes. Die Abdeckung und andere Teile fehlen weiterhin.

Ein 40-jähriger Mann aus Tokyo, der sich auf dem Flug befand, sagte: „Plötzlich gab es einen explosiven Lärm, der bumm  machte und es gab einen großen Aufprall. Der Kapitän verkündete: „Bitte bleiben Sie ruhig. Wir werden zum Flughafen Naha zurückkehren.“ Es war sehr beängstigend.“

Ein anderer Passagier, ein Mann um die 60 aus der Präfektur Fukushima, sagte: „Ich dachte, eine Bombe sei eingeschlagen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Selbst nachdem wir nach Naha zurückgekehrt waren, zitterte das Flugzeug weiter und ich war besorgt, ob wir sicher landen könnten.“

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