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Nur wenig japanische Unternehmen planen ausländische Arbeitskräfte einzustellen

Zwar hat die japanische Regierung die Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, mehr ausländische Arbeitskräfte einzustellen um so gegen den Arbeitskräftemangel zu kämpfen, allerdings wollen nur wenige Firmen dies auch.

Laut einer Umfrage plant nur jedes vierte Unternehmen ausländische Arbeitskräfte im Rahmen des Einwanderer-Programms einzustellen. Sie wollen diese aber nicht bei der Wohnungssuche, beim Lernen der japanischen Sprache oder beim Erwerb von Informationen über das Leben in Japan unterstützen.

Das Ergebnis zeigt, dass die japanische Regierung weiterhin dem Druck ausgesetzt ist, die Herausforderungen einer immer kleiner werdenden Bevölkerung zu meistern. Einwanderung ist in Japan bei vielen Menschen ein Tabu, da viele die ethnische Homogenität schätzen.

Mehr zum Thema:  Kleine Firmen in Japan befürchten Verlust von Arbeitnehmern, wenn neue Visa-Regelung in Kraft tritt

Mangelnde Sprachkenntnisse, kulturelle Unterschiede, die Kosten für die Ausbildung und die Tatsache, dass viele ausländische Arbeitnehmer nach dem neuen System nicht dauerhaft in Japan bleiben können, führen dazu, dass Unternehmen eher zurückhalten sind, ausländische Arbeitskräfte einzustellen.

Aktuell gibt es 1,63 Arbeitsplätze für jeden arbeitssuchenden Japaner. Die Umfrage zeigt nun, dass die Regierung Probleme haben könnte, Arbeitskräfte nach Japan zu holen.

Das zeigen auch die Zahlen, denn rund 41 Prozent der Unternehmen wollen keine Ausländer einstellen, 34 Prozent nur einen geringen Prozentsatz und nur 26 Prozent wollen ihr Personal mit ausländischen Arbeitskräften aufstocken.

Das neue Visa-System bietet ausländischen Arbeitnehmern zwei verschiedene Möglichkeiten.

Typ 1, der um bis zu 5 Jahre verlängert werden kann, enthält die Einschränkung, dass keine Familienangehörigen nachziehen dürfen.

Typ 2 ermöglicht, dass auch die Familienangehörigen in Japan leben dürfen. Es gibt auch keine Grenze, wenn es um eine Verlängerung geht.

Sollte ein Ausländer bereits mehr als drei Jahre das bestehende technische Praktikum-Programm durchlaufen, kann er den Typ 1 Antrag stellen, ohne vorher eine Prüfung ablegen zu müssen.

Quelle: AT

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