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Nur wenige Ausländer in Japan kennen sich mit der Pflegeversicherung aus

Die Bevölkerung in Japan wird immer älter und natürlich will man im Alter auch versorgt sein. Allerdings wissen gerade Ausländer, die in Japan leben und in Rente gehen, nicht, wie sie von der staatlichen Pflegeversicherung profitieren können.

Die Regierung erwartet, dass die Zahl der Ausländer, die in Japan leben und irgendwann in Rente gehen werden, nach der Änderung des Einwanderungskontrollgesetzes, die im April in Kraft tritt, ansteigen wird.

Allerdings wissen laut einer Studie viele Menschen nicht, dass sie ab dem 65. Lebensjahr von der Pflegeversicherung profitieren können.

Komplizierte Verfahren und Sprachbarrieren

Der Grund ist das komplizierte Verfahren, das aufgrund von Sprachbarrieren viele Menschen daran hindert, die Vorzüge des Systems zu nutzen. Das führt dazu, dass oft Kinder die Pflege der Eltern übernehmen und so Probleme haben Beruf und Pflege unter einen Hut zu bringen.

Nach Angaben des Justizministeriums erreicht die Zahl der Ausländer mit 2,64 Millionen Menschen ein Rekordhoch. Die Zahl der Menschen, die das 65. Lebensjahr erreicht haben, stieg auf 172.000 an.

Pflegeberechtigt sind Ausländer, die ihren Wohnsitz in Japan haben und mindestens drei Monate oder länger in Japan gelebt, ihre Versicherungsprämie bezahlt haben und als pflegebedürftig zertifiziert wurden.

Schwer Informationen zu bekommen

Mittlerweile wird versucht mit verschiedenen Initiativen, wie englischsprachige Broschüren und Beratungsangeboten, dagegen zu wirken. Allerdings wissen viele Menschen nicht wohin sie sich eigentlich wenden müssen. Außerdem bietet das japanische Pflegesystem keine Dolmetscherleistung an, was es für viele ältere Menschen schwierig macht.

„Es ist notwendig sicherzustellen, dass Menschen aller Nationalitäten die Möglichkeit haben einen Dolmetscher in Anspruch zu nehmen“, so Mie Asakura, Professor an der Kinjo Gakuin Universität in Nagoya, der sich auf das Gemeinwohl spezialisiert hat.

Zwar hat die Regierung im Dezember ein Maßnahmenpaket verabschiedet, ein Sprecher des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales sagte jedoch, dass das Ministerium nicht plant, im Rahmen des Programms Dolmetscherdienste anzubieten.

Quelle: TJT

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