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Nutzer des 7-Eleven-Zahldienst verlieren gleich nach Einführung 55 Millionen Yen

7Pay gleich nach Start gehackt

Der Betreiber der 7-Eleven-Convenience-Stores gab am Donnerstag bekannt, dass rund 900 Kundenkonten ihres mobilen Zahldienstes gehackt wurden. Kunden haben dadurch insgesamt 55 Millionen Yen (ca. 452.320 Euro) verloren.

7-Eleven hatte den Smartphonebezahldienst 7pay erst am Montag in über 20.000 Geschäften in Japan eingeführt.

Schaden der Kunden wird ersetzt

Tsuyoshi Kobayashi, Präsident von Seven Pay Co. erklärte auf einer Pressekonferenz, dass Unternehmen werde den Nutzer den Schaden ersetzen, die durch den unautorisierten Zugriff auf Ihre Nutzerkonten entstanden ist. Er fügte hinzu, dass die Benutzerregistrierung und Funktionen zum Einzahlen zur Zeit deaktiviert sind.

Mehr zum Thema:  Kryptowährungen in Japan – Japan will Bargeld abschaffen

Nach Angaben von Seven & I Holdings meldeten sich Kunden am Dienstag, dass Geld auf ihren Konten fehlte. Das Unternehmen bestätigte, dass jemand auf ihre Konten zugegriffen hatte und mit den Daten ihrer registrierten Kredit- oder Debitkarten Artikel in den Convenience-Stores gekauft hat.

Das Convenience-Store-Unternehmen FamilyMart Co. hat mit FamiPay einen ähnlichen Zahlungsdienst für Smartphones eingeführt, um in einem sich verschärfenden Wettbewerb mehr Kunden anzulocken.

Japan setzt immer mehr auf bargeldlose Zahlungssysteme

Bargeldlose Zahlungssysteme sind beliebt in Japan. Erst im Februar kündigten über 50 Banken an, dass sie sich der J-Coin-Initiative der Minzuho Financial Group Inc. anschließen wollen.

Im Gegensatz zu Prepaid-Chipkarten, die derzeit noch sehr beliebt in Japan sind, ermöglicht J-Coin Transaktionen zwischen Privatpersonen und erfordert kein Lesegerät. J-Coin könnte so eine attraktive Alternative für ausländische Besucher sein, für die Bargeld immer noch am wichtigsten ist.

Auch die Tourismusbranche setzt auf bargeldloses Bezahlen. So hat zum Beispiel Kongobuji, der Haupttempel des Koyasan Shingon Buddhismus auf dem Berg Koya in der Präfektur Wakayama, im April 2017 damit begonnen, Kreditkarten als Zahlungsmittel für Eintrittsgelder zu akzeptieren. Kreditkarten werden auch in den Skigebieten der nördlichen Präfekturen Japans, so zum Beispiel in Hokkaido und Nagano, immer beliebter.

Nicht der erste Fall in diesem Jahr

In der letzten Zeit hatten einige Einzelhändler allerdings vermehrt mit Hacks zu kämpfen. Die Onlineshops von Fast Retailing Co., der Mutterfirma von Uniqlo wurden zwischen April und Mai Daten von 400.000 Kunden gestohlen.

Rund 700 Kunden des Bank- und Kreditkartendienstleisters Aeon & Co. wurden Ende Mai bis Anfang Juni mehr als 22 Millionen Yen gestohlen.

Auch die Webseite des Eisenbahnunternehmens Kyushi Railway, die den Luxuszug Seven Star betreibt, wurde gehackt und über 8.000 Datensätze von Kunden gestohlen.

Quelle: JT, AS, Kyodo

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