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HomeNachrichten aus JapanOberster Gerichtshof in Japan genehmigt Wiederinbetriebnahme des Reaktors im Kernkraftwerk Ikata

Oberster Gerichtshof in Japan genehmigt Wiederinbetriebnahme des Reaktors im Kernkraftwerk Ikata

Nachdem der oberste Gerichtshof in Hiroshima entschieden hatte, dass Shikoku Electric Power seinen Kernreaktor Nr. 3. im Kraftwerk Ikata nicht neu starten darf, darf er nun doch neu gestartet werden.

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Die Reaktoren des Kernkraftwerks Ikata in der Präfektur Ehime mussten im Dezember nach einer einstweiligen Verfügung des obersten Gerichtshofs in Hiroshima geschlossen werden. Doch am Dienstag hat derselbe Gerichtshof seine eigene Verfügung außer Kraft gesetzt. Das Gericht hatte Shikoku Electric Power angewiesen, dass sie ihren Reaktor Nr. 3 nicht neu starten dürfen, da die Gefahr eines Vulkanausbruchs des Mt. Aso bestand.

Das Urteilt vom Dezember war jedoch nur bis Ende des Monats gültig. Offenbar wurde nun auch die Gefahr durch den Vulkanausbruch des Mt. Aso in der Präfektur Kumamoto herunter gestuft. Im Dezember hatte das Stromunternehmen noch gegen die einstweilige Verfügung Einspruch eingelegt, sodass der oberste Gerichtshof den Fall weiter verhandelt hat.

Nach dem aktuellen Urteil hat Shikoku Electric Power angekündigt, dass sie sich schnell darauf vorbereiten werden, den Reaktor wieder in Betrieb zu nehmen. Nun wird noch erwartet, dass das Bezirksgericht Oita am Freitag eine weitere einstweilige Verfügung behandeln wird. Diese wurde von einer separaten Gruppe von Bewohnern eingereicht. Auch diese Gruppe will, dass der Reaktor nicht wieder gestartet wird.

Quelle: NHK

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