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Öffentliche Veranstaltung zum Geburtstag des Kaisers wegen COVID-19 abgesagt

Die privaten Feierlichkeiten finden aber statt

Der Coronavirus (COVID-19) hält die Welt und auch Japan weiter in Atem. Eigentlich wollte der japanische Palast am Wochenende eine öffentliche Geburtstagsveranstaltung für Kaiser Naruhito im Kaiserpalast abhalten. Der Kaiser wird am 23. Februar 60 Jahre alt. Nun wurde die Veranstaltung aber abgesagt, weil die kaiserliche Haushaltsbehörde befürchtet, die Veranstaltung könnte zur Verbreitung von COVID-19  beitragen.

Die Geburtstagsansprache am Sonntag wäre die erste des Kaisers seit seiner Thronbesteigung am 1. Mai letzten Jahres gewesen. Sein Vater, der ehemalige Kaiser Akihito, war der erste japanische Monarch, der seit über 200 Jahren abdankt, als er am 30. April zurücktrat.

Ursprünglich war geplant, dass Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako die Öffentlichkeit am Sonntagmorgen dreimal von einem Balkon im Chowa-Den-Flügel des Palastes begrüßen. Kronprinz Fumihito und seine Frau Kronprinzessin Kiko mit ihren Töchtern Prinzessin Mako und Prinzessin Kako sollten auch dabei sein.

COVID-19 und öffentliche Gesundheit als Grund für Absage

„Wir haben die Entscheidung getroffen, die öffentliche Veranstaltung im Palast, die jedes Jahr von vielen Menschen in der Nähe besucht wird, abzusagen, nachdem wir die Gefahr einer Verbreitung des Virus in Betracht gezogen haben“, sagte Kenji Ikeda, stellvertretender Großverwalter der Agentur, auf einer Pressekonferenz.

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Es ist das erste Mal, dass die öffentliche Veranstaltung, einschließlich der Unterzeichnung des Besucherregisters am Nachmittag, aufgrund von Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit abgesagt wurde.

Kaiserpaar wurde über Absage informiert

Die Geburtstagsrede des Kaisers wurde zuletzt 1996 auf Wunsch des damaligen Kaisers Akihito wegen des Geiseldramas in der japanischen Botschaft in Peru abgesagt.

Die Agentur habe die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung trotz der Haltung der Regierung, dass es nicht notwendig sei, solche Maßnahmen zu ergreifen, abzusagen, sagte Ikeda und fügte hinzu, dass das Kaiserpaar über die Absage informiert worden sei.

Private Feierlichkeiten finden statt

Die privaten Feierlichkeiten, die von der kaiserlichen Familie und exekutiven Regierungsbeamten ausgerichtet werden, einschließlich eines Banketts im Palast in Anwesenheit von Premierminister Shinzo Abe und einer Teegesellschaft, zu der Würdenträger ausländischer diplomatischer Vertretungen in Japan eingeladen sind, werden wie geplant stattfinden.

Rund 82.000 Gratulanten besuchten den Palast zur letzten Geburtstagsansprache von Kaiser Akihito im Dezember 2018.

kyodo

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