Anzeige
HomeNachrichten aus JapanOhne Kontaktsperre könnten in Japan 420.000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion...

Soziale Kontakte müssen um 80 Prozent reduziert werden

Ohne Kontaktsperre könnten in Japan 420.000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion sterben

Die Task Force, die von der japanischen Regierung zum Kampf gegen das Coronavirus eingerichtet wurde, betonte am Mittwoch, dass es wichtig ist, das der Kontakt zwischen Menschen stark reduziert wird, um die Epidemie einzudämmen.

Anzeige

Laut der Task Force könnten alleine 420.000 Menschen an den Folgen einer Infektion sterben, wenn keine vorbeugenden Maßnahmen ergriffen werden.

Aktuell wird nicht erwartet, dass nicht so viele Menschen an der Infektion sterben

Das Team des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt, das mit der Untersuchung von Clusterinfektionen des Coronavirus beauftragt ist, sagte, es sei jedoch nicht zu erwarten, dass die durch das Virus verursachten Todesfälle in Japan ein solches Ausmaß erreichen würden.

LESEN SIE AUCH:  Okinawa bestätigt erste Infektionen mit dem Coronavirus

Eine genaue Einschätzung der Wirksamkeit, der aktuellen Maßnahmen zur Verringerung des sozialen Kontakts, werde man erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeben können.

Wir rechnen nicht damit, dass etwa 400.000 Menschen sterben werden. Wir können die Ausbreitung dieser Infektionskrankheit stoppen, wenn wir den Kontakt zwischen Menschen drastisch reduzieren“, sagte Hiroshi Nishiura, Professor an der Universität Hokkaido und ein Mitglied der Task Force.

Anzeige

Er forderte eine Reduzierung des Kontakts von Mensch zu Mensch um 80 Prozent, um den Anstieg der Infektionen bis zum Ende des Ausnahmezustands einzudämmen, der derzeit bis zum 6. Mai für Tokyo und sechs weitere Präfekturen besteht.

Laut einer Simulation der Task Force könnten 850.000 Menschen ernsthaft an der durch Viren verursachten Krankheit COVID-19 erkranken, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Kontakte müssen um 80 Prozent reduziert werden

Die japanische Regierung strebt eine Verringerung der Kontakte zwischen den Menschen um mindestens 70 Prozent in den sieben Präfekturen an, für die am 7. April wegen der zunehmenden Infektionen der Ausnahmezustand ausgerufen wurde.

Nishiura hat eine Reduzierung dieser Kontakte um 80 Prozent gefordert, um sicherzustellen, dass neue Infektionen innerhalb eines Monats abflachen.

Mittlerweile haben die bestätigten Infektionen in Japan, laut der Johns Hopkins Universität, die 8.000 überschritten (ohne die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes Diamond Princess), am Dienstag wurden mehr als 170 Todesfälle gemeldet.

MA

Anzeige
Anzeige