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Sie könnten ja irgendwann einmal landen

Oita will Außerirdische aufnehmen, um den Tourismus zu fördern

Die japanische Präfektur Oita versucht Außerirdische anzulocken, um den Tourismus zu fördern. Was lustig klingt, ist allerdings eine ausgeklügelte Werbestrategie.

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Bis Ende 2022 soll vom Flughafen Oita ein Satellit von einem Flugzeug aus in den Weltraum geschossen werden. Dies nutzt die Präfektur wiederum für die Werbung und es wurden eine ganze Reihe von Produkten und Dienstleistungen angeboten, um „Weltraummenschen“ etwas zu bieten, sollten sie dort auftauchen.

Angebot für Außerirdische wird größer

Und das Angebot für Außerirdische wird immer größer, es gibt unter anderem mittlerweile Ermäßigungen für Unterkünfte und ein Hochschulstudienprogramm.

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Das Ryokan in Hita ist so ein Beispiel, dort hat man begonnen, sich auf Besucher, die ein etwas weiteren Anfahrtweg haben, einzustellen. Damit wurde auf den Aufruf der Präfektur, dass Kurhotels spezielle Dienstleistungen für außerirdische Gäste anbieten sollen, die in der Region auftauchen, reagiert.

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Und das Ryokan war nicht das einzige, das reagiert hat, insgesamt erklärten mehr als 40 Beherbergungsbetriebe Außerirdische mit besonderen Geschenken zu empfangen.

Wie bereits erwähnt, die Aktion wirkt sukrill, ist aber durchdacht. Denn als außerirdisch werden auch Menschen gesehen, die sich selbst als Außerirdische bezeichnen.

Eines Tages werden Aliens landen

Trotzdem ist man in Oita überzeugt, dass irgendwann Aliens landen werden, wenn man ein Weltraumbahnhof einrichtet, wurde im Oktober ein Komitee zur Förderung des Tourismus für Außerirdische gegründet.

Als Leiter des Gremiums ließ Dai Taura die 30 Mitgliedsunternehmen am 1. Dezember über soziale Medien Produkte und Dienstleistungen vorschlagen, die sich an Menschen von außerhalb der Erde richten.

Kenmei Kodama, Mitglied des Komitees, der ein Fahrradgeschäft in Oita betreibt, hat ein Fahrrad aus Bambus nach einer traditionellen Methode hergestellt.

Das Fahrrad ist mit einem Korb an der Vorderseite ausgestattet, um einen Außerirdischen hineinzusetzen, ganz nach dem Vorbild in dem Hollywood-Film I.T.

Präfektur springt auf den Zug auf

Kurze Zeit nach der Gründung des Komitees ist die Präfekturverwaltung auf den Zug aufgesprungen und hat Videos von Sichtungen von Außerirdischen veröffentlicht.

Die Videos zeigen eine fliegende Untertasse in Form eines Eimers am Himmel über der Präfektur Beppu, einen scheinbaren Raumfahrer, der ein Bad in einem Onsen nimmt, und eine außerirdische Kreatur, die eine Fahrt mit einem Bus in der Showa no Machi-Tourismusstätte in Bungo-Takada genießt.

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Am 13. Dezember fand zudem eine Veranstaltung zur Förderung des Tourismus statt, auf der die Präfekturverwaltung versprach, Oita zu einer Onsen-Präfektur zu entwickeln, „die auf kosmischer Ebene geliebt wird.“

Weltraumbahnhof hat viel potenzial

Nach Angaben der Präfektur wird das Raumhafenprojekt, das durch Virgin Orbit vorangetrieben wird, im Laufe von fünf Jahren ab 2022 einen geschätzten wirtschaftlichen Effekt von insgesamt 10,2 Billionen Yen (ca. 77 Milliarden Euro) haben.

Eine Finanzprognose zeigt, dass 3,1 Billionen Yen (ca. 23 Milliarden Euro) auf die Verwaltungskosten der Startbasis entfallen werden, einschließlich der Kosten für die Beschaffung von Treibstoff und die Anmietung von Ausrüstung.

1,5 Milliarden Yen (ca. 11 Millionen Euro) werden auf den Bau des Raketendepots und anderer Gebäude entfallen. Der Schätzung zufolge werden 5,6 Milliarden Yen (ca. 42 Millionen Euro) aus den Einnahmen aus der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten stammen, die sich aus der wachsenden Zahl von Besuchern und Schulausflügen ergeben.

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