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HomeNachrichten aus JapanOkinawa verklagt Minister wegen Vorschlag zur Umsiedlung von seltenen Korallen

Seltene Arten sollen da bleiben, wo sie sind

Okinawa verklagt Minister wegen Vorschlag zur Umsiedlung von seltenen Korallen

Nach wie vor gibt es Streitigkeiten um den Umzug der US-Militärbasis U.S. Marine Corps Air Station Futenma in Okinawa. Zuletzt gab es besonders Kritik an dem Umweltschutz und den Korallen, die sich in dem Gebiet befinden, wo die Basis entstehen soll. Am Mittwoch reichte die Präfekturregierung von Okinawa nun eine Klage gegen den Landwirtschaftsminister wegen der Umsiedlung von seltenen Korallen ein.

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Eingereicht wurde Klage gegen Minister Taku Eto, zuständig für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei bei der Naha Abteilung des Obersten Gerichts von Fukuoka. Zuvor hatte sich Okinawa geweigert der Zentralregierung zu erlauben die seltenen Korallen zu ernten und außerhalb des Baugebiets im Nago Distrikt von Henoko anzusiedeln.

Rückzug der Erlaubnis für Arbeiten soll akzeptiert werden

Die Präfektur wirft Eto nun vor, dass die Anweisung zur Änderung ihres Standpunkts illegal ist und fordern eine Rücknahme seiner Aussage. Es ist dabei nicht die erste Klage von Okinawa, die sich gegen die Projekte der Nationalregierung richten.

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So wurde eine weitere Klage beim Bezirksgericht von Naha eingereicht. Sie fordern eine Akzeptanz des Rückzugs ihrer Erlaubnis zu Landgewinnungsarbeiten in Henoko für die Basis.

Okinawa hat bereits in mehreren Instanzen versucht die Arbeiten zu stoppen. Bisher verliefen die Bemühungen jedoch erfolglos und die Nationalregierung zeigt keine Einsicht bei dem Projekt, was auch nicht von den Anwohnern gewollt ist.

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