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Okinawa zeigt weltweit ersten Riesenmanta im Aquarium

Das Meer ist die Heimat von vielen beeindruckenden Tieren. Eins davon ist der Riesenmanta, der ebenfalls als Teufelsrochen bekannt ist. Seit Kurzem lebt eins der Tiere im Okinawa Churaumi Aquarium in Motobu und ist Teil der Kuroshio Sea Attraction. Er ist damit weltweit der erste Riesenmanta, der offiziell in einem Aquarium lebt.

Der neue Meeresbewohner zog seit dem 28. November zahlreiche Besucher aus ganz Japan an. Das Aquarium nahm den Rochen jedoch nicht nur als reine Attraktion auf. Er gehört zu einem Zuchtprogramm der Einrichtung, die den weltweiten Bestand stabilisieren will. Zwar gilt der Riesenmanta nicht als aussterbende Art, allerdings ist die Population äußerst empfindlich und vermehrt sich nur langsam.

Das Aquarium züchtet bereits die kleinere Art, den Riff-Mantarochen. Der neue Artgenosse ist mit 4,6 Metern Durchmesser deutlich größer und empfindlicher. Da es bis jetzt noch keine Riesenmanta in Gefangenschaft gab, weiß keiner genau, wie sie zu züchten sind. Die Experten zeigen sich jedoch zuversichtlich und wollen in der nächsten Zeit so viel es geht über das Tier lernen.

Fischer fingen das Tier versehentlich

Die Einrichtung fing das Tier nicht, sondern kam durch Zufall zu ihm. Am 29. Mai zogen Fischer den Rochen versehentlich mit dem eigentlichen Fang aus dem Wasser. Sie benachrichtigten das Aquarium und baten um Hilfe. Dort untersuchten Ärzte genau, ob er durch den Fang verletzt war oder andere gesundheitliche Probleme aufwies.

Der Tierpfleger Yusaku Kanaya sorgte sich lange um das Tier und versuchte es an die Menschen zu gewöhnen. Er versuchte verschiedene Fütterungsmethoden, um ihn zum Essen zu bewegen. Er schwamm dafür mit ihm zusammen in seinem Becken und beobachtet ihn genau. Nach dreizehn Tagen hatte er Erfolg und der Rochen fraß endlich wieder.

Mit viel Aufwand transportierte das Aquarium den Rochen

Sein Kollege Rui Matsumoto sorgte für den sicheren Transport des Rochens. Er war auch der Erste, der in die Stadt zu den Fischern fuhr, um nach dem Tier zu sehen. Da der Riesenmanta ständig mit den Flossen schlagen muss, entschied sich Matsumoto dazu, ihn über den Seeweg aus dem Netz in eine Lebendfischkiste im Meer zu transportieren. Das Aquarium war glücklicherweise auf einen derartigen Notfall vorbereitet und konnte den Rochen retten.

Der Transport ins Aquarium im Oktober verschob sich wegen des Taifuns. Erst am 13. November kam das Tier sicher in seinem neuen Heim an. Die Einrichtung ließ für die Fahrt extra ein LKW-großes Becken anfertigen und mobilisierte 60 Personen für die Fahrt. Kanaya und Matsumoto wachten anschließend die ganze Nacht über das Tier vor dem Becken und hofften, dass es ihm gut geht. Matsumotohofft, dass sich nun viele Menschen das majestätische Tier anschauen und verstehen, was es für faszinierende Tiere im Meer leben.

Quelle: THE OKINAWA TIMES

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