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HomeNachrichten aus JapanOlympische Spiele sollen auch während eines Ausnahmezustand stattfinden

Protest wird lauter

Olympische Spiele sollen auch während eines Ausnahmezustand stattfinden

Die Olympischen Spiele in Tokyo sollen laut eines Vorschlags des IOC auch dann stattfinden, wenn der Ausnahmezustand verhängt wurde.

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Als IOC-Vizepräsident John Cates während einer Pressekonferenz gefragt wurde, ob die Spiele trotzdem durchgeführt werden, antwortete er mit „die Antwort ist absolut ja.“

Bis zu 60.000 Corona-Tests bei den Olympischen Spielen pro Tag

Seiko Hashimoto, Präsidentin des japanischen Organisationskomitees, sagte, dass die Organisatoren davon ausgehen, dass während der Olympischen Spiele und der Paralympics rund 230 Ärzte und 310 Krankenschwestern pro Tag benötigt werden.

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Laut Hashimoto werden während der Spiele zwischen 50.000 und 60.000 Coronavirus-Tests durchgeführt.

Knapp zwei Monate vor der Eröffnung der Olympischen Spiele wird die Kritik an der Veranstaltung allerdings immer lauter und der Protest wird mittlerweile auch auf die Straße getragen. Derzeit befindet sich Tokyo im dritten Ausnahmezustand, zwar soll dieser am 31. Mai enden, allerdings fordern viele Seiten, die Maßnahme zu verlängern, da sich die Situation noch nicht gebessert hat.

Gemeinden geben Pläne für Trainingslager auf

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Am Freitag sagte Shigeru Omi, ein Experte für Infektionskrankheiten, der ein Regierungsunterkomitee leitet, das die japanische Regierung bei Fragen zur Pandemie berät, dass die Organisatoren entscheiden müssen, ob sie mit den Spielen weitermachen, nachdem sie die möglichen Auswirkungen auf das medizinische System des Landes untersucht haben.

Zu den Olympischen Spielen und Paralympics werden 15.000 Athleten aus der ganzen Welt erwartet. Aber eine Reihe von Teams hat bereits ihre Pläne aufgegeben, vor den Olympischen Spielen in Japan zu trainieren. Am Freitag teilte die  japanische Regierung mit, dass 59 Gemeinden in ganz Japan ihre Pläne aufgegeben haben, Athleten für Trainingslager und kulturelle Begegnungen aufzunehmen.

Bis Ende April hatten sich insgesamt 528 Gemeinden angemeldet, um Athleten aus 184 Ländern im Rahmen eines einzigartigen Programms für die Olympischen Spiele und Paralympics aufzunehmen.

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