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Spiele sollen bleibende Veränderungen schaffen

Olympische Spiele von Tokyo erhalten Team für Geschlechtergleichstellung

In den letzten Tagen sorgte der Sexismus-Skandal rund um die Paralympischen und Olympischen Spiele für viele Diskussionen. Die neue Chefin des Organisationskomitees, Hashimoto Seiko, versprach dabei, dass sie mehr für die Gleichberechtigung der Geschlechter tun will. Sie hält ihr Wort und startet nun ein Team nur für diesen Themenbereich.

Seiko bestätigte am Mittwoch gegenüber Reportern, dass sie am Donnerstag ein Team zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter gründen wird. Kurz vorher hatte sie online an einer Vorstandssitzung des Internationalen Olympischen Komitees teilgenommen und dabei vermutlich über die Idee gesprochen.

Team soll aus Experten und Mitglieder von Athletenkomitees bestehen

Zur Ankündigung standen die genauen Mitglieder der Gruppe noch nicht fest. Hashimoto bestätigte jedoch, dass die Sportdirektorin des Tokyoter Organisationskomitees, Kotani Mikako, das Team leiten wird.

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Zu den Mitgliedern gab sie nur an, dass unter anderem Personen von Athletenkomitees und Experten von außerhalb vorgesehen sind. Es zeigte sich in einer kürzlichen Umfrage, dass es auch Sportverbände mit einem massiven Mangel an Frauen in Führungspositionen gibt.

Hashimoto selbst will ihr Bestes in der nur noch begrenzten Zeit vor den Spielen geben. Sie hofft, dass die Menschen in der Zukunft auf die Spiele zurückblicken und sie als ein Punkt ansehen, der die Gesellschaft ernsthaft verändert hat. Auch ihr Vorgänger hat sich gewünscht, dass ein bedeutendes Olympisches Erbe in Japan hinterlassen wird.

Fackellauf für die Olympischen Spiele wird planmäßig starten

Weiter betont sie, dass sie hart daran arbeiten wird, um die Botschaft von Vielfalt und Harmonie bei den Paralympischen und Olympischen Spielen zu vermitteln. Aus dem Grund zeigte sie sich auch von den Gerüchten zu einer neuen Absage unbeeindruckt. Sie hält an der Durchführung der Spiele weiterhin fest.

Das IOC hatte Hashimoto mitgeteilt, dass der olympische Fackellauf wie geplant stattfinden wird und Ende März startet. Maßnahmen zur Verhinderung von Covid-19 werden dabei an erster Stelle stehen und gründlich vorab überprüft. Zu der Drohung der Shimane Präfektur den Lauf bei sich in der Region zu boykottieren, äußerte sich Hashimoto nicht.

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