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HomeNachrichten aus JapanOlympischen Spiele verursachen vor Tokyo riesige Staus

30% mehr Verkehrsaufkommen

Olympischen Spiele verursachen vor Tokyo riesige Staus

In Tokyo kam es aufgrund des langen Wochenendes und der Eröffnung der Olympischen Spiele zu zahlreichen Staus. Vor allem die Straßen aus der Hauptstadt hinaus waren sehr voll.

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Nach Angaben des Japan Road Traffic Information Center staute sich der Verkehr am 22. Juli um 11 Uhr auf mehreren Straßen viele Kilometer weit.

Staus aus Tokyo heraus

Auf der Chuo-Schnellstraße aus Tokyo heraus staute sich der Verkehr auf einer Länge von 40 Kilometern bis in die Nähe des Kobotoke-Tunnels an der Grenze zwischen den Präfekturen Tokyo und Kanagawa. Auf der Tomei-Schnellstraße aus der Hauptstadt heraus bildete sich auf einer Länge von 37 Kilometern ein Stau bis zur Isehara-Kreuzung in der Stadt Isehara in der Präfektur Kanagawa.

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Um den Transport der olympischen Athleten und des Personals während der Spiele in Tokyo reibungslos zu gestalten, wurden einige Einfahrten des Metropolitan Expressway ab dem 19. Juli geschlossen und die Mautgebühren für die Schnellstraße wurden zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends um 1.000 Yen (etwa 7,70 Euro) erhöht.

Zahl der Neuinfektionen nimmt weiter zu

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Nach Angaben des Metropolitan Police Department waren die Staus auf dem Metropolitan Expressway am 21. Juli zwar um etwa 60 % geringer als an den Wochentagen im Juli vor zwei Jahren, also vor der Coronavirus-Pandemie, aber der Verkehr auf den regulären Straßen der Hauptstadt nahm um etwa 30 % zu.

Während in Tokyo nach wie vor der Ausnahmezustand aufgrund von Corona herrscht, wurde die Besorgnis über einen neuerlichen Anstieg der Coronavirus-Fälle laut. In der Zwischenzeit hat sich der Hashtag „Gorin sokai“ (olympische Evakuierung) für Beiträge über Menschen, die das Gebiet von Tokyo in ländlichere Gegenden vor dem Beginn der Spiele in Tokio am 23. Juli verlassen, auf Twitter verbreitet.

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