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Okayama kündigt Absage an

Olympischer Fackellauf in mehreren Präfekturen abgesagt oder eingeschränkt

Der olympische Fackellauf wird in den Präfekturen Hiroshima, Hyogo und Okayama angesichts der steigenden Infektionszahlen, nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr stattfinden.

Der Lauf fand bereits in Osaka, Fukuoka, Okinawa, Kumamoto, Fukuoka und Ehime nur eingeschränkt statt.

Olympischer Fackellauf fällt in Okayama komplett aus

„Es ist sehr bedauerlich, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Durchführung des Fackellaufs auf öffentlichen Straßen in unserer Präfektur unmöglich ist“, sagte der Gouverneur von Okayama, Ryuta Ibaragi, gegenüber japanischen Medien.

Die meisten Einwohner der Präfektur stimmten der Entscheidung über die Absage zu.

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„Es ist bedauerlich, dass wir tatsächlich nicht in der Lage sein werden, den Fackellauf auszurichten, aber die Entscheidung war angesichts der aktuellen Coronavirus-Situation unvermeidlich“, so Ibaragi.

Die Präfektur befindet sich derzeit in Gesprächen mit der japanischen Regierung, um unter den „Quasi-Ausnahmezustand“ gestellt zu werden.

Hyogo überlegt Ersatzveranstaltung

Die Präfektur Hyogo entschied sich, den olympischen Fackellauf abzusagen, nachdem die japanische Regierung den Ausnahmezustand am vergangenen Freitag bis Ende Mai verlängert hat.

Zwar denkt die Präfekturverwaltung daran, eine Ersatzveranstaltung im Bereich der Burg Himeiji abzuhalten, aber noch gibt es keine konkreten Pläne.

Hiroshima wird den Lauf ebenfalls von den öffentlichen Straßen verbannen, konkrete Pläne wurden allerdings noch nicht bekannt gegeben.

Yamaguchi schränkt den Lauf ein

Die Präfektur Yamaguchi hat beschlossen, den ersten Tag des Staffellaufs in der Präfektur am Donnerstag abzusagen, da eine Reihe von Coronavirus-Infektionsclustern in Gemeinden aufgetreten sind, die an diesem Tag als Gastgeber der Veranstaltung vorgesehen waren. Das Relais in der Präfektur wird wie geplant am Freitag stattfinden.

Ein Sprecher des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Tokyo sagte, dass man nicht anders könne, als die Entscheidungen der Gouverneure zu respektieren. „Angesichts der sich verschlechternden Situation wegen der Infektionen müssen die Gouverneure darauf achten, was die benachbarten Präfekturen tun“, so der Sprecher. „Wir würden gerne mit einer Art von alternativen Maßnahmen aufwarten.“

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