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Testbetrieb soll im März starten

Online-Fundbüro soll Anfang nächsten Jahres in Japan starten

Japans nationale Polizeibehörde plant das Online-Fundbüro, in das alle Gegenstände eingetragen werden sollen, die bei der Polizei abgegeben worden sind, Anfang nächsten Jahres in den Testbetrieb zu nehmen. Die Datenbank soll Menschen dabei helfen, verlorene Gegenstände schneller wiederzufinden.

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Die Behörde arbeitet seit Ende 2020 an dem System, da die Fundbüros im Land überlastet sind. Eine landesweite Einführung ist für 2027 geplant.

Online-Fundbüro soll bereits Ende des aktuellen Steuerjahres seinen Betrieb aufnehmen

Derzeit betreiben die Polizeibehörden der Präfekturen jeweils eigene Fundbüros mit eigenen Systemen zur Verarbeitung der Daten. Es gibt zwar bereits ein gemeinsames Informationssystem, allerdings ist dies auf Bargeld, Sparbücher, Führerscheine, Smartphones und andere, besonders wertvolle, Gegenstände begrenzt. Die geplante Datenbank soll in den nächsten fünf Jahren das System landesweit vereinheitlichen. Außerdem sollen keine Papierlisten über die gefundenen und abgegebenen Gegenstände mehr geben.

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Geplant ist, dass die Präfekturen Niigata, Kyoto, Nagasaki, Aomori, Nagano, Fukui, Nara, Tottori, Okayama und Oita das neue System noch bis Ende des aktuellen Steuerjahres einführen.

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Dies erfordert allerdings eine Überarbeitung der Vorschriften für die nationale Kommission für öffentliche Sicherheit. Die Polizeibehörde bittet daher die Menschen im Land, um ihre Meinung zum neuen System.

Wenn das Online-Fundbüro seinen Betrieb aufnimmt, können die Menschen in Japan über eine spezielle Webseite nach verlorenen Gegenständen suchen.

Derzeitige Suche nach vermissten Gegenständen ist mühsam

Derzeit sind die Daten nur nach Präfekturen aufgelistet, was die Suche nach einem verlorenen Gegenstand zu einem mühsamen Prozess machen kann.

Meldungen über verlorene Gegenstände können nur noch in Tokyo, Hokkaido und den sieben Präfekturen Ibaraki, Saitama, Kanagawa, Yamanashi, Ishikawa, Mie und Yamaguchi über das Internet an die Polizei übermittelt werden.

Im vergangenen Jahr wurden 17 Millionen Gegenstände bei der Polizei abgegeben, und es gingen 3,5 Millionen Meldungen über verlorene Gegenstände ein.

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