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Osaka Aquarium lässt beliebten Walhai für die Forschung frei

Ein neuer Hai zieht jedoch als Ersatz in das alte Becken ein

In Japan gibt es viele Aquarien, die alle ihre kleinen oder großen Stars haben. Ein Aquarium in Osaka ließ nun allerdings einen seiner Lieblinge frei. Ein Walhai durfte nun zurück in die Wildnis, um ihn besser zu erforschen.

Das Osaka Aquarium Kaiyukan in dem Minato Bezirk der Stadt steckt hinter dem Projekt. Am heutigen Samstag ließen sie den Walhai Kai frei, der acht bis neun Jahre alt und 5,5 Meter lang ist. Er gilt als größter Hai und größter Fisch, den es aktuell auf der Erde gibt. Die Art ist im japanischen Teil des Pazifischen Ozeans heimisch. Besonders Anfang Sommer und im Herbst sind die Tiere zu sehen, die für Menschen komplett ungefährlich sind.

Neuer Walhai zieht beim Aquarium ein

Kai schwimmt nun mit seinen Artgenossen und das hat einen guten Grund. Kaiyukan forscht zusammen mit Hokkaido Universität an der Migrationsroute von Walhaien. Um zu sehen, wohin Kai schwimmt, befestigten Forscher einen Sender an seinem Körper, der seine Route genau aufzeichnet. Nach einer Weile löst sich das Gerät dann und der Walhai kann in Ruhe in der Freiheit weiterleben.

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Kai wurde ursprünglich in der Freiheit geboren. Das Aquarium nahm ihn auf, nachdem er sich 2015 in einem festen Fischernetz in Muroto in Kochi verfangen hatte. Seit 2016 lebte er dann Kaiyukan und entwickelte sich zu einem Publikumsliebling. In den letzten Jahren wuchs Kai jedoch deutlich und die Betreiber befürchteten, dass er zu groß für sein Becken werden würde. Aus dem Grund beschlossen sie, ihn für das Forschungsprojekt freizulassen.

Fans müssen jedoch nicht traurig sein, dann das Aquarium nimmt einen neuen Hai auf. Der neue Bewohner erhält ebenfalls den Namen Kai und ist vier bis fünf Jahre alt sowie 4,2 Meter groß. Er stammt aus dem Osaka Aquarium Bilogical Research Institute of Iburi Center (OBIC) aus Tosashimizu in Kochi. Der Walhai wurde im September in Muroto gefangen und ist ab sofort in dem Aquarium zu sehen. Kaiyukan will so ebenfalls weiter erforschen, wie die Tiere sich in einer künstlichen Umgebung verhalten. Die Tiere sind immer noch wenig erforscht, weswegen die Einrichtung besser ihre Ökologie verstehen will und mehr zum Artenschutz beitragen will, wie einer ihrer Mitarbeiter erklärte.

MS

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