Stats

Anzeige
Home News Osaka startet eigenes Warn- und Nachverfolgungssystem für das Coronavirus

Einfach Registrierung über persönliche E-Mail-Adresse

Osaka startet eigenes Warn- und Nachverfolgungssystem für das Coronavirus

In der Präfektur Osaka ist wie in allen anderen Teilen von Japan der Ausnahmezustand wieder vorbei. Die Präfekturregierung will deswegen jedoch nicht nachlässig sein und bereitet sich auf eine mögliche zweite Welle vor.

Am 29. Mai führte Osaka das neue System mit dem Namen Osaka COVID-19 Tracing System ein. Personen geben einfach in Geschäften oder anderen Orten ihre E-Mail-Adresse an. Dafür müssen sie an den Orten einfach den QR-Code am Eingang mit dem Handy scannen und anschließend die E-Mail-Adresse registrieren.

Umfassende Nachrichten nur bei großer Gefahr

Wenn es zu einer Infektion kommt, werden alle Personen informierte, die sich am selben Tag am gleichen Ort befanden, wo eine infizierte Person war. Nachrichten sind allerdings von dem Infektionsrisiko und den Bedingungen der Einrichtungen abhängig. Bei einer regulären Infektion erhalten sie keine Details zu dem Ort und der Uhrzeit einer möglichen Infektion.

Mehr zum Thema:
Japan stellt Online-System zum Verwalten von Informationen zum Coronavirus vor

Erst bei einer Clusterinfektion und der Zustimmung der Einrichtung gibt es genaue Angaben. Neben der Aufgabe als Warnprogramm, hilft das System ebenfalls dabei Infektionswege besser nachzuvollziehen, was zu einer besseren Kontrolle von Ausbrüchen des Virus führt.

Zahlreiche Personen sind bereits angemeldet

Das System ist einfach zu bedienen und die zweifache Eingabe der Adresse dauert wohl weniger als eine Minute. Einrichtungen können sich ebenfalls innerhalb von wenigen Minuten in das System eintragen. Beschränkungen bei der Art der Betriebe gibt es nur bei Restaurants, die noch bis zum 1. Juni geschlossen bleiben sollen. Sonst können sich derzeit alle Einrichtungen eintragen lassen.

Zum Datenschutz erklärt die Regierung, dass sie zwar die Adressen verwalten, allerdings keinen weiteren Zugriff auf persönliche Daten, wie den Namen, haben. Bei vielen scheint das System gut anzukommen. Innerhalb weniger Stunden hatten sich am Freitag bereits 2.586 Personen registriert. Der Berater der Abteilung für allgemeine Angelegenheiten des smart city strategy departments hofft jedenfalls, dass viele Einrichtungen sich beteiligen und Nutzer dabei helfen das System am Laufen zuhalten.

MS

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige