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Kein Präsenzunterricht mehr an Universitäten

Osaka verschärft nochmals seine Corona-Maßnahmen

Osaka meldet weiterhin steigende Infektionszahlen und verschärft daher noch einmal seine Corona-Maßnahmen.

Die Präfektur meldete zuletzt 1.130 neue Infektionen mit dem Coronavirus. In einer eilig einberufenen Sitzung des Krisenmanagements wurden daher einige Verschärfungen beschlossen.

Kein Präsenzunterricht mehr in Osaka

Zu den neuen Corona-Maßnahmen in Osaka gehören, dass Universitäten auf Präsenzunterricht verzichten und keine außerschulischen Aktivitäten mehr stattfinden.

Nach Angaben der Präfektur wurden vom 7. bis 13. April insgesamt 6.283 Neuinfektionen gezählt und damit 1,5-mal so viel wie in der vorherigen Woche.

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Angesichts der Tatsache, das die Zahlen weiter zu nehmen, sagte ein Sprecher der Präfektur: „Wir waren darauf vorbereitet, Infektionen an der 1.000er-Marke zu verzeichnen, aber es ist beängstigend zu wissen, dass der Höhepunkt immer noch nicht in Sicht ist.“

„Das sind schockierende Zahlen. Als der Ausnahmezustand Ende Februar aufgehoben wurde, hatten wir nicht damit gerechnet, dass sie dieses Ausmaß erreichen würden. Die Krankenhausbetten für Menschen mit schweren Fällen sind praktisch voll. Sie stehen unter einer Art Druck, wie man ihn bei den ‚Wellen‘ zuvor nicht gesehen hat“, so der Sprecher.

Gouverneur bittet umso wenig Kontakt wie nur möglich

Als der „Quasi-Ausnahmezustand“ in Osaka begann, sagte Gouverneur Hirofumi Yoshimura, dass die Menschen weiterhin gemeinsam essen können, forderte die Einwohner allerdings auf, dass es nicht mehr als vier Personen sein sollten.

Diese Meinung hat der Gouverneur mittlerweile geändert und forderte die Menschen am 13. April mit Nachdruck auf, sich nicht mehr in Gruppen zu treffen, sowie Bars und Restaurants zu meiden.

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