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HomeNachrichten aus JapanOsakas geplanter Pavillon zur Weltausstellung 2025 wird deutlich teurer als geplant

Wie teuer wird der „Osaka-Pavillon“?

Osakas geplanter Pavillon zur Weltausstellung 2025 wird deutlich teurer als geplant

Neuesten Schätzung zufolge wird der „Osaka-Pavillon“, der auf der Osaka Kansai Expo 2025 in Japan ausgestellt werden soll, um die 10 Milliarden Yen (etwa 69,84 Millionen Euro) kosten. Das Bauprojekt wird also um gut 2,5 Milliarden Yen teurer als bisher angenommen.

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Die Präfekturregierung und die Stadtverwaltung von Osaka beabsichtigen, ihren Kommunalversammlungen entsprechende Nachtragshaushaltsentwürfe vorzulegen. Die Mehrkosten sollen gleichmäßig aufgeteilt werden.

Optimismus plus Preisanstieg

Es ist anzunehmen, dass bereits die ersten Kostenschätzungen der Verantwortlichen deutlich zu optimistisch waren. Hinzukommt nun der Preisanstieg und plötzlich haben wir ein Bauprojekt, das in seinem Preis sehr wahrscheinlich die zweistellige Milliardenmarke knacken wird.

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Der mit dem Betrieb des Pavillons beauftragte Verein gab am 15. September bekannt, dass er sich für die Takenaka Corp. entschieden hat, die das Vorkaufsrecht für die Bauarbeiten besitzt.

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Der Generalunternehmer legte einen Preis von 19,5 Milliarden Yen (etwa 136 Millionen Euro) vor. Die ursprünglich angedachten 7,3 Milliarden Yen (etwa 50 Millionen Euro) schienen schon hier in weite Ferne zu rücken.

Der Bürgermeister von Osaka, Ichiro Matsui, kommentierte diesbezüglich: „Es wurde ein Preis vorgelegt, der über unseren Erwartungen liegt. Wir haben Anweisungen gegeben, um die Kosten zu senken“.

Inzwischen ist man scheinbar sogar dazu bereit, im Notfall auch die Baupläne radikal zu ändern. Um die Baukosten auf rund 10 Milliarden Yen zu senken, soll die gesamte Konstruktion noch einmal überdacht und gegebenenfalls abgeändert werden.

Ein komplexer Bau

Der Osaka-Pavillon beeindruckt vor allem durch seine komplexe Struktur. Geplant ist eine gewölbte Decke und ein großes Dach, versehen mit einer Vielzahl gläserner Dreiecke. Ein bemerkenswertes und zugleich extrem kostspieliges Konzept.

Die Ukraine-Krise hat auch die Baubranche kalt erwischt. Die Rohstoffpreise für Glas und Eisen steigen und es ist noch nicht abzusehen, wie hoch die Baukosten für den Pavillon der Weltausstellung wirklich ausfallen werden.

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