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Panda-Euphorie in Japan: Ein Neugeborenes verzückt die Nation

Im ältesten Zoo Tokyos ist gestern ein Panda-Baby auf die Welt gekommen. Die Geburt hat in Japan ein regelrechtes Panda-Fieber ausgelöst.

Fünf Jahre nach dem tragischen Tod eines neugeborenen Baby-Pandas im Ueno-Zoo nun endlich die langersehnte Nachricht: die 11-Jährige Panda-Dame Shin Shin hat am 12. Juni 2017 ein Junges auf die Welt gebracht. Damit darf sich der älteste Zoo Tokyos nun endlich wieder über Nachwuchs im beliebten Panda-Gehege freuen. In Japan ist die Freude darüber so groß, dass die Aktienkurse umliegender Restaurants in die Höhe schossen und sogar der öffentlich-rechtliche Sender NHK beschloss kurzerhand, die freudige Nachricht per Eilmeldung zu verbreiten.

Panda Japan
Panda-Dame Shin Shin auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012 | Flickr © (CC BY-NC-ND 2.0) Copanda_

Japan im Panda-Fieber

Im beliebten Ueno-Zoo erhofft man sich von der Geburt einen regelrechten Besucheransturm und auch die umliegenden Souvenirshops und Essensstände haben ihr Sortiment schon entsprechend angepasst: hier können Besucher und Panda-Liebhaber künftig Panda-Menüs, Panda-Mützen, Panda-Socken und jeglichen anderen Kleinkram mit Pandabärenmuster kaufen.

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Pandas gehören zu den bedrohtesten Tierarten der Welt | Flickr © Copanda_ (CC BY-NC-ND 2.0)

Zwar weiß man noch nicht, ob das Junge überleben wird, aber der Ueno-Zoo hat bereits bestätigt, dass der Nachwuchs gesund zu sein scheint. Laut Angaben eines Mitarbeiters kann man den Baby-Panda schon lauthals schreien hören. Auch haben Mitarbeiter beobachten können, wie das Junge an der Brust seiner Mutter saugte.

Sorge um den Nachwuchs

Weil Shin Shin ihr Junges noch nicht aus den Augen lässt, kann der Zoo noch keine Angaben zum Geschlecht und zu den Maßes des Jungen machen. Mutter und Kind werden derzeit rund um die Uhr überwacht. Die Japaner hoffen inständig, dass das Baby seine ersten Lebenstage gesund übersteht. Mama Shin Shin hat bereits 2012 ein Junges auf die Welt gebracht. Dieses verstarb jedoch wenige Tage nach der Geburt an einer Lungenentzündung.

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Das ist der stolze Papa: Panda Ri Ri im Dezember 2012 | Flickr © Copanda_ (CC BY-NC-ND 2.0)

Das Elternpaar – Die größte Attraktion im Ueno-Zoo

Der Vater des Jungen heißt übrigens Ri Ri. Ri Ri und seine Gattin Shin Shin sind seit dem Jahr 2011 im Ueno-Zoo beheimatet. Das Bärenpaar ist eine Leihgabe aus China, für die die Stadtregierung von Tokyo jedes Jahr rund 950.000 Dollar zahlt. Die beiden Pandabären sind die größte Attraktion im Ueno-Zoo. Allgemein sind Japaner geradezu besessen von Panda-Bären und nehmen teils stundenlange Wartezeiten in Kauf, um einen Blick auf die Tiere zu erhaschen.

Quele: Japan Today

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