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Passivraucherquote am Arbeitsplatz in Japan bei unter 30 Prozent

Kampf gegen das Passivrauchen trägt Früchte

Der Anteil der vom Passivrauchen am Arbeitsplatz betroffenen Japaner ist im vergangenen Jahr erstmals unter 30 Prozent gesunken, teilte das japanische Arbeitsministerium in einem Bericht mit.

Laut einer Umfrage im November 2018, in der Antworten von rund 9.000 Arbeitnehmern und rund 7.700 Büros eingingen, sank der Wert gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozentpunkte auf 28,9 Prozent.

Kosten für Behandlungen von Krankheiten durch das Passivrauchen sind hoch

Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 sind über 30 Prozent der Lungenkrebspatienten in Japan am Arbeitsplatz Passivrauchen ausgesetzt. 92 Prozent der befragten Menschen empfinden das Passivrauchen als unangenehm.

Das japanische Gesundheitsministerium schätzt die Kosten für Behandlungen von Krankheiten, die durch das Rauchen entstehen, auf über 2 Billionen Yen (ca. 15 Milliarden Euro).

Der Anteil der Unternehmen, die Maßnahmen gegen das Passivrauchen ergriffen haben, stieg um 3,1 Punkte auf ein Rekordhoch von 88,5 Prozent. Die meisten Firmen haben das Rauchen in Innenräumen verboten.

Japanische Firmen sagen Rauchern den Kampf an

So zum Beispiel die SoftBank Group, die Ende April ein vollständiges Rauchverbot für ihre Angestellten verhängt hat. Bis Ende 2020 will Softbank alle Raucherbereiche aus ihren Geschäftsräumen entfernen.

Einen Schritt weiter ging Mitsubishi Chemical, die ein generelles Rauchverbot für ihre Angestellten ausgesprochen hat. Ab April 2020 dürfen die Mitarbeiter während der Arbeitszeit nicht mehr rauchen, egal wo sie sich gerade befinden.

Die japanische Regierung hatte erst im vergangenen Monat ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen durchgesetzt.

Rauchverbot bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo

Die Olympischen Spiele 2020 sollen ebenfalls rauchfrei sein, ab April darf dann auch nicht mehr in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmittel geraucht werden.

Der japanische Landtag hat im vergangenen Jahr ein überarbeitetes Gesundheitsförderungsgesetz verabschiedet, um vorbeugende Maßnahmen gegen das Passivrauchen zu fördern.

Das Gesetz, das im April 2020 in Kraft treten wird, verbietet das Rauchen in Innenräumen, die von vielen Menschen genutzt werden, zum Beispiel Firmenbüros und Restaurants.

Sollte Rauchen insgesamt verboten werden

Quelle: MA

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