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Pazifik-Konferenz in Tokyo spricht über Fangquoten von Makrelen

Fangquoten sind aktuell dringend notwenig

Japan lebt in vielen Regionen überwiegend vom Fischfang. Aus dem Grund ist es äußerst wichtig, sich um die Bestände zu kümmern und sie zu überwachen. Bei einer Konferenz am Montag kamen sieben Länder nach Tokyo, um über Vorschriften zum Fangen von Makrelen im Nordpazifik zu sprechen, den Beständen geht es nämlich nicht gut.

Bei der jährlichen North Pacific Fisheries Commission (NPFC) ging es deswegen äußerst ernst zu. Japan und die anderen sieben Mitgliedsländer sprachen direkt über die Fangquoten für den pazifischen Makrelenhecht, die Experten fordern. Japan hofft dabei, dass die anderen Nationen sich dafür entscheiden und die Quote unterstützen.

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Der stellvertretende Generaldirektor der japanischen Fischereiagentur, Masaki Hoshina, ist jedenfalls dafür. Er hofft, dass angemessene und schnelle Maßnahmen zustande kommen, um die Bestände weiter nachhaltig nutzen zu können. Genauer will Japan mit den Quoten eine Überfischung verhindern, die bei der aktuellen schlechten Fangmenge immer näher rückt. Gleichzeitig wollen sie nachhaltiger mit dem Management der Bestände umgehen.

Größter Gegenspieler bei den gemeinsamen Quoten ist jedoch weiterhin China. Das Land hatte zuletzt seine Fangmenge aufgrund der großen Nachfrage deutlich erhöht und war bis jetzt gegen Maßnahmen. Schon letztes Jahr lehnten sie eine Fangquote ab. Wie Taiwan, Südkorea, Russland, Vanuatu, die USA und Kanada zu dem Plan stehen, ist nicht ganz klar.

Japans Fangrate sinkt seit Jahren von alleine

Bis jetzt schafften es die Länder bloß, sich im April darauf zu einigen, dass der Makrelenbestand im Nordpazifik sehr niedrig ist. Experten bestätigten vor einigen Tagen, dass besonders der pazifische Makrelenhecht gefährdet ist. Aus dem Grund ist Japan dafür, eine Grenze von 450.000 Tonnen pro Jahr festzulegen. Die Zahl wollen sie anschließend fair auf alle Länder und die Wirtschaftszonen aufteilen.

Japan selbst kam 2015 auf 100.000 Tonnen Makrelenhecht. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich von 1958, als sie 575.000 Tonnen fischten. Vor allem die steigende Hochseefischerei in China und Taiwan sorgte dafür, dass die Zahlen in Japan sinken. Die Fische kommen nämlich erst im Sommer und Herbst in das japanische Gebiet. Ein weiteres großes Problem ist dazu die globale Erderwärmung, die die Meerestemperatur steigen lässt. Das hat massive Auswirkungen auf die Fische und die Ökosysteme im Pazifik.

Quelle: JP

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