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Sie wurde von Überlebenden des Atomwaffenabwurfs initiiert

Petition gegen Atomwaffen erreicht über 13 Millionen Unterschriften in Japan

Viele Überlebende der Atombombenabwürfe aus Hiroshima und Nagasaki nehmen sich des Themas Atomwaffen immer wieder an und mahnen die Welt, auf Atomwaffen zu verzichten. Nun hat eine von ihnen gestartete Petition zahlreiche Unterschriften gesammelt.

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Ziel ist es, möglichst viele Länder, darunter auch Japan, aufzufordern, dem Atomwaffen-Verbots-Vertrag beizutreten.

Zahlreiche Unterstützer bis Ende Dezember gesammelt

Die Petition einer Organisation von Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945, die alle Nationen auffordert, den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen, hat satte 13,7 Millionen Unterschriften gesammelt.

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Das gab die Hibakusha-Vereinigung während einer Online-Pressekonferenz am 13. Januar bekannt, nachdem die Petition am 8. Januar bei den Vereinten Nationen eingereicht wurde.

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Die Vereinigung sammelte die Unterschriften auf der Straße, im Internet und an zahlreichen anderen Orten, bevor sie die Aktion Ende Dezember beendete.

Die Petition hat auch zahlreiche prominente Unterstützer. Insgesamt haben zum Beispiel 1.497 amtierende und ehemalige Präfekturgouverneure und Bürgermeister in Japan ihre Namen der Petition hinzugefügt. Die Petition wurde auch von zahlreichen Menschen in anderen Ländern als Japan unterstützt.

Rechtzeitig zum Vertrag über das Verbot von Atomwaffen

Die Kampagnenvereinigung, bestehend aus Mitgliedern von Nihon Hidankyo (Japan Confederation of A- and H-Bomb Sufferers Organizations) und anderen Organisationen, begann ihre Aktivitäten zur Erreichung einer atomwaffenfreien Welt „solange wir noch leben“ im April 2016.

Der Vertrag über das Verbot von Atomwaffen wurde im Juli 2017 verabschiedet. Seitdem fordert die Kampagne alle Nationen auf, dem Vertrag beizutreten und setzt sich dafür ein, dass er so früh wie möglich in Kraft tritt.

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Die Kampagne zur Unterschriftensammlung sollte ursprünglich im September 2020 enden, wurde aber verlängert, nachdem sich abzeichnete, dass der Vertrag wahrscheinlich in naher Zukunft in Kraft treten würde. Der angepeilte Termin ist aktuell der 22. Januar.

Der Verband sammelte in den zusätzlichen drei Monaten mehr als 1 Million Unterschriften, hauptsächlich online.

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