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Absage gefordert

Petition gegen die Olympischen Spiele in Tokyo übergeben

Am Freitag übergab der Anwalt Kenji Utsunomiya eine Petition gegen die Olympischen Spiele der Stadtverwaltung von Tokyo und forderte, dass die Spiele abgesagt werden müssen.

Der Anwalt startete die Online-Petition am 5. Mai auf Change.org und sammelte innerhalb kürzester Zeit über 350.000 Unterschriften.

Olympische Spiele müssen abgesagt werden

„Japan und der Rest der Welt sind noch nicht bereit, die Olympischen Spiele und Paralympics aufgrund der globalen Gesundheitskrise zu inszenieren“, so Utsunomiya bei der Übergabe.

„Die Austragung der Olympischen Spiele sollte von allen begrüßt werden, aber das ist unter der aktuellen Situation nicht möglich. Deshalb müssen die Olympischen Spiele abgesagt werden“, so Utsunomiya weiter.

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Die Ungewissheit über die Spiele in Tokyo ist groß, da Japan mit einem erneuten Anstieg von Corona-Infektionen zu kämpfen hat, die durch Mutationen ausgelöst werden. Zudem steht Tokyo unter Ausnahmezustand, was allerdings noch nicht dazu geführt hat, dass die Infektionszahlen sinken.

„Es ist eine Frage, was Vorrang haben sollte, das Leben der Menschen oder die Veranstaltung selbst“, so Utsunomiya, der damit den zunehmenden Widerstand der Öffentlichkeit widerspiegelt, da viele Krankenhäuser mittlerweile vollkommen überlastet sind.

Der Anwalt sagte außerdem, dass er die Petition auch an das Internationale Olympische Komitee und das Internationale Paralympische Komitee geschickt hat und das er weiter Unterschriften sammeln werde, bis die Spiele abgesagt werden.

Koike pocht weiter darauf, dass die Spiele abgehalten werden

„Die Abhaltung der Olympischen und Paralympischen Spiele würde eine massive Bewegung von Menschen verursachen und würde sicherlich die Gesundheit nicht nur der japanischen Bevölkerung gefährden, sondern auch derjenigen, die wegen der Spiele ins Land kommen“, heißt es in der englischen Version des Antrags, der an die beiden internationalen Gremien geschickt wurde.

Auf einer Pressekonferenz nach der Übergabe sagte Tokyos Gouverneurin, dass ihr zwar die Petition übergeben wurde, sie teilte ihre Meinung dazu allerdings nicht mit.

Stattdessen sagte Koike, dass die Stadtverwaltung daran arbeitet, sichere Spiele zu realisieren.

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