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Präfektur hofft die Situation ändern zu können

Plastikmüll macht über 70 Prozent des Mülls in Japans größtem See aus

Laut einer Studie der Präfektur Shiga macht Plastikmüll über 70 Prozent des gefundenen Mülls aus, der im Biwa-See gefunden wird.

Die Präfekturverwaltung hofft, dass die eingeführten Gebühren für Plastiktüten dabei hilft, den Plastikmüll zu reduzieren.

Größter Süßwassersee in Japan voll mit Plastikmüll

Der Biwa-See ist Japans größter Süßwassersee und wird regelmäßig an verschiedenen Orten in der Präfektur gereinigt.

Dabei wird immer mehr Plastikmüll gefunden, besonders in der Akanoi-Bucht in der Stadt Moriyama. Anwohner versuchen seit 2018 die Massen an Plastikmüll zu entsorgen.

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Für die Studie wurden  322,17 Kilogramm Müll vom Seeboden gesammelt, darunter befanden sich 170,41 Kilogramm Plastikmüll, der über 70 Prozent des Gesamtvolumens ausmachte. Unter den Arten von Plastikmüll waren Plastiktüten mit 530 Litern und einem Gewicht von 74,43 Kilogramm das größte Volumen.

Plastiktüten werden wahllos in den See geworfen

Viele dieser Plastiktüten wurden scheinbar in den See hinein geworfen. Die Abteilung für die Erhaltung und Wiederherstellung des Biwa-Sees der Präfektur Shiga, die den Bericht herausgab, erklärte: „Wir können davon ausgehen, dass sich die Situation durch unsere eigenen Bemühungen verbessern wird, wenn der Biwa-See keinen Müll enthält, der aus dem Ausland in den See gelangt ist.“

Die Förderabteilung der Recycling Society der japanischen Regierung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Plastikmüll zu reduzieren, plant, im Oktober ein Symposium abzuhalten, um über die Realität von Plastikmüll zu berichten und Beispiele für den Erfolg bei der Reduzierung zu zeigen.

Die Abteilung versucht, das Bewusstsein für weniger Plastikmüll zu verbreiten und ein Vertreter sagte: „Wir möchten eine Bewegung einleiten, in der jeder Bewohner der Präfektur proaktiv Abfallreduzierung praktizieren kann.“

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