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Humanitäre Katastrophe befürchtet

Afghanistan: Japan, Europa und USA vereinbaren gemeinsamen Kurs

Japan, Europa und die Vereinigten Staaten haben sich mit einigen anderen Ländern auf einen gemeinsamen Kurs geeinigt, um die Situation in Afghanistan zu bewältigen.

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Alle Länder wollen die sichere Ausreise der Menschen ermöglichen, die aus dem von den Taliban kontrollierten Land fliegen wollen.

Humanitäre Krise in Afghanistan befürchtet

Angesichts der wachsenden Befürchtung, dass die Ungewissheit und Unsicherheit zu einer humanitären Krise in Afghanistan führen könnte, sagte der japanische Außenminister, Toshimitsu Motegi, bei einem Online-Meeting zu, 65 Millionen Dollar über internationale Organisationen bereitzustellen.

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An dem Treffen, das von US-Außenminister Antony Blinken und dem deutschen Außenminister Heiko Maas ausgerichtet wurde, nahmen Teilnehmer aus insgesamt 22 Ländern teil, wie das japanische Außenministerium in einer Pressemitteilung mitteilte.

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Motegi hatte zuvor erklärt, dass China und Russland zu dem Treffen erwartet würden. Diese beiden Länder wurden nicht als Teilnehmer vom Außenministerium genannt.

Blinken war Gastgeber des Treffens in Deutschland, die zweiten Etappe einer Reise, die ihn auch nach Katar führte, nach dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan Ende letzten Monats. Der Abzug markierte das Ende des zwei Jahrzehnte andauernden Krieges, der durch die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf amerikanischem Boden ausgelöst wurde.

Die schnelle Übernahme Afghanistans durch die Taliban, führte jedoch zu einer chaotischen Evakuierung auf dem internationalen Flughafen in Kabul, da viele Afghanen, die mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiteten, schnell das Land verlassen wollten.

Taliban sollen gezwungen werden, Menschen ausreisen zu lassen

Nach Angaben von Blinken haben die Vereinigten Staaten die Evakuierung von etwa 125.000 Menschen aus Afghanistan unterstützt, darunter 6.000 amerikanische Staatsbürger.

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US-Präsident Joe Biden hat versprochen, weiterhin mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die sichere Ausreise von Amerikanern, Afghanen und Ausländern, die das Land verlassen wollen, zu gewährleisten.

Blinken sagte zu Beginn des Ministertreffens, dass die Taliban, einschließlich der kürzlich angekündigten Übergangsregierung und einer eventuellen afghanischen Regierung, an ihre Zusage gebunden werden sollten, Ausländern, Visuminhabern und Afghanen die Ausreise zu ermöglichen, wenn sie dies wünschen.

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