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HomeNachrichten aus JapanPolitikBesuch des EU-Ratspräsidenten in Japan wegen neuer Corona-Variante verschoben

Neuer Termin steht noch nicht fest

Besuch des EU-Ratspräsidenten in Japan wegen neuer Corona-Variante verschoben

Der Besuch des EU-Ratspräsidenten Charles Michel in Japan wurde aus Sorge über die neue Variante des Coronavirus verschoben.

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Michel wollte eigentlich am Montag in Tokyo Gespräche mit Premierminister Fumio Kishida führen. Laut seines Sprechers, Barend Leyts, wurde die Reise allerdings abgesagt, da ein Mitglied des Rates positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Die Reise nach Japan wäre der erste Besuch des amtierenden EU-Ratspräsidenten in Japan seit seinem Amtsantritt im Dezember 2019 gewesen. Japan und die EU wollen ihre Zusammenarbeit stärken, angesichts der wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Macht Chinas.

EU und Japan zusammen gegen China

Bei den Gesprächen geht es unter anderem über die Bedeutung des Friedens und der Stabilität in der Straße von Taiwan, demokratische Werte und Rechtsstaatlichkeit sowie die Versuche Chinas, die Situation im Ost- und südchinesischen Meer einseitig zu verändern.

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Die Europäische Union hatte im September ihre neue indopazifische Strategie vorgestellt, darunter auch einen Ausbaue der Beziehungen zu Taiwan, das unter starken Druck seitens China steht.

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Anfang November führte die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-Wen Gespräche mit einer Delegation der EU.

China betrachtet Taiwan als ein Teil seines Landes, dass mit dem Festland wiedervereinigt werden soll und kündigte an, dass dies Notfalls auch mit Gewalt erfolgen wird.

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