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Protest gegen eine Erklärung der G-7-Staaten

China bestellt Botschafter Japans und europäischer Länder ein

China hat die Botschafter Japans und der europäischen Länder einbestellt, um gegen eine Erklärung der G-7-Staaten zu protestieren, die in dieser Woche veröffentlicht wurde. Die Erklärung drückt die Besorgnis über die Reaktion der chinesischen Regierung auf den Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan aus.

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In dem am Mittwoch veröffentlichten Papier erklärten Außenminister, sie seien besorgt über die jüngsten und angekündigten Drohgebärden Chinas, insbesondere über die Militärübungen und die wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen.

China sieht G7-Erklärung als Einmischung an

„Es gibt keine Rechtfertigung dafür, einen Besuch als Vorwand für aggressive militärische Aktivitäten in der Straße von Taiwan zu nutzen“, heißt es in der Erklärung. Gleichzeitig wurde davor gewarnt, dass Pekings eskalierende Reaktion die Gefahr birgt, die Spannungen zu erhöhen und die Region zu destabilisieren.

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Deng bezeichnete die Erklärung als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas. Er wies auch darauf hin, dass Japan wegen seiner 50-jährigen Kolonisierung Taiwans bis 1945 eine historische Schuld trage, und forderte die japanische Regierung auf, in der Inselfrage umsichtig vorzugehen.

Großangelegte Militärübung und Handelsbeschränkungen

China, das Taiwan als abtrünnige Provinz betrachtet, hat auf Pelosis Besuch auf der Insel mit einer groß angelegten militärischen Übung und einer Einschränkung des Handels mit Taiwan reagiert. Japan hatte bereits gegen die Militärübungen protestiert.

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Am Donnerstag sagte China ein Außenministertreffen mit Japan am Rande eines regionalen Treffens in Phnom Penh ab, um seinen Protest gegen die Erklärung der G-7 zum Ausdruck zu bringen.

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