News Politik Chinesisches Schiff mit japanischen Inspektoren 12 Stunden unterwegs

Chinesisches Schiff mit japanischen Inspektoren 12 Stunden unterwegs

Japanische Inspektoren kontrollierten ein chinesisches Schiff, das wegen illegalen Fischfangs in den Fokus geriet. Während die Männer ihrer Aufgabe nachgingen, fuhr das Schiff in die Wirtschaftszone vor der Präfektur Kagoshima, in der eigentlich nur Frachtschiffe erlaubt sind.

Der Vorfall ereignete sich bereits am fünften November, wurde aber erste gestern publik gemacht. Das Patrouillenboot Shirahagi Maru der Fischereibehörde entdeckte das chinesische Schiff auf der japanischen Seite eines Grenzgewässers, wo Schiffe beider Länder verkehren dürfen. Auf Grundlage des Japan-China-Fischereipakts operieren Fischer in diesem Gebiet, allerdings jeder auf seiner Seite.

Da sie den Verdacht hatten, dass die Chinesen mit einem illegalen Netz arbeiteten, bestiegen 12 Inspektoren das Schiff. Die Mannschaft ließ ihr Boot 12 Stunden lang weiterfahren und ignorierte die Befehle der Kontrolleure. Das Patrouillenboot und ein Schiff der japanischen Küstenwache befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Nähe. Man klärte den Vorfall, ohne dass Schäden oder Verletzte zu beklagen waren.

Die Inspektoren hätten gemäß öffentlichen Angaben der zuständigen Behörde das chinesische Schiff jederzeit verlassen und ein japanisches Boot besteigen können, da diese die ganze Zeit in der Nähe waren. Sie blieben allerdings an Bord, um ihre Aufgabe zu erledigen und kehrten am Abend wieder auf ihr eigenes Schiff zurück.

Trotzdem reichte Japan über diplomatische Kanäle eine öffentliche Beschwerde bei den Chinesen ein. Die verantwortliche Behörde nannte den Vorfall ein bösartiges Vergehen. Auf einer Pressenkonferenz am 27. Dezember erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, das chinesische Schiff hätte die Grenzen des Japan-China-Fischereipaktes nicht überschritten.

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