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Drohnen-Störsender bei Großveranstaltungen in Japan bald Standard

Die nationale Polizei-Behörde Japans plant bereits im April Drohnen-Störsender einzusetzen, um Terroranschläge und Unfälle mit den fliegenden Vehikeln bei einer Reihe von Großveranstaltungen überall im Land zu verhindern.

Das Metropolitan Police Department in Tokyo unternimmt als erstes die notwendigen Schritte, um von Ministerium für innere Angelegenheiten und Kommunikation die Genehmigung zum Einsatz dieser Geräte zu erhalten.

Die Störsender blockieren das Funksignal zwischen der Drohne und der Fernsteuerung in den Bereichen, in denen Flugverbot für unbekannte Flugzeuge gilt. Auch schon in den Randbereichen kommen die Sender zum Einsatz. Die betroffenen Drohnen sinken entweder langsam zu Boden, oder werden zu ihrem Besitzer zurückgeleitet. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sie einfach im Randbereich hängen bleiben.

Die NPA erhielt im Nachtragshaushalt für das Geschäftsjahr 2018 und auch im kommenden Haushalt ein Extra-Budget für Anti-Drohnen-Maßnahmen. Allein im Geschäftsjahr 2019 sind insgesamt 1,4 Milliarden Yen (etwas über 11 Millionen Euro) bewilligt worden.

Das erste Großereignis bei dem Störsender zum Einsatz kommen, werden wahrscheinlich die Abdankungsfeierlichkeiten von Kaiser Akihito am 30. April sein. Diese läuten das Ende der Heisei-Ära ein. Am ersten April besteigt Kronprinz Naruhito den Thron und beginnt damit die Reiwa-Zeit.

Außerdem finde Ende Juni in Osaka der erste G20-Gipfel in Japan statt. Kurz darauf (September bis November) richtet das Land die Rugby-Weltmeisterschaft aus. Im Juli nächsten Jahres ist Tokyo Gastgeber der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics.

Die NPA hält es für unerlässlich, Maßnahmen im Kampf gegen Drohnen zu ergreifen, vor allem um terroristischen Anschlägen vorzubeugen. So sollen die zahlreichen Besucher der verschiedenen Veranstaltungen noch besser geschützt werden.

Im April 2015 wurde auf dem Dach des Büros des Premierministers in Tokyo eine abgestürzte Drohne gefunden, die einem Mann gehörte, der sich massiv gegen die Energiepolitik der Regierung aussprach.

Die Polizei-Behörde von Tokyo führte im Zuge dieses Ereignisses als erste im Land große Drohnen ein, die dazu bestimmt sind, verdächtige Fluggeräte mit einem Netz einzufangen. Sie richtete dafür extra eine eigene Einheit ein.

AS

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