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Japan hat turbulente Zeit hinter sich

Ehemaliger US-Präsident Barack Obama bezeichnet Japans Politik als verhärtet

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat sich während seiner Amtszeit teils großer Beliebtheit in Japan erfreut, was unter anderem an seinen Besuchen in Hiroshima lag. In seinem neuesten Buch „Ein verheißenes Land“ hat sich Obama nun über Japan sowie seine Politik geäußert und dabei einige kritische Worte geäußert.

Am Dienstag wurde Obamas Biografie offiziell veröffentlicht. Er widmete dabei auch einen Abschnitt seinem Staatsbesuch in Japan 2009. Bei seinem Besuch traf er den damaligen japanischen Premierminister Yukio Hatoyama, mit dem er sich über verschiedene politische Themen unterhielt.

Obama spricht von turbulenter Zeit für Japan

In seinem Buch schreibt Obama dazu, dass Hatoyama Japans vierter Premierminister innerhalb von nur drei Jahren gewesen sei. Für ihn sei es dabei ein Symptom der versteiften, ziellosen Politik des Landes, die Japan das ganze Jahrzehnt plagte. Auch wenn es harte Worte sind, stimmten viele Obama zu, da sich Japan zu dem Moment wirklich in einer politisch turbulenten Zeit befand.

Mehr zum Thema:  Japan hofft durch Biden auf bessere Beziehungen mit den USA

Obama äußert sich weiter über den Besuch und seine Verbeugung vor dem Kaiserpaar. In den USA hatte die Geste teilweise heftige Kritik verursacht, die für den ehemaligen Präsidenten unverständlich ist. Er fragt sich, wann genau ein so großer Anteil der amerikanischen Rechten so verängstigt und unsicher geworden sei, dass sie vollkommen ihren Verstand verloren.

Große Erwartungen an Joe Biden

Zu dem neuen Präsidenten Joe Biden erklärte Obama, dass er ihn 2008 als seinen Mitstreiter ausgesucht hat, weil er 35 Jahre im Senat war und viel Erfahrung mit sich bringt. Zusätzlich fügte er hinzu, dass Biden eine sehr herzliche Persönlichkeit besitzt.

Japan selbst setzt große Hoffnungen in den kommenden Präsidenten, da sich die Zusammenarbeit mit dem noch amtierenden Präsidenten Donald Trump eher schwierig gestaltet. Der jetzige japanische Premierminister Yoshihide Suga hofft jedenfalls auf eine Stärkung der japanisch-amerikanischen Allianz und hatte bereits freudig zum Wahlsieg gratuliert.

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