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HomeNachrichten aus JapanPolitikGouverneure fordern Neustart der "Go to"-Subventionen

Unterstützung für ländliche Gemeinden

Gouverneure fordern Neustart der „Go to“-Subventionen

Die Gouverneure der japanischen Präfekturen forderten in einer Online-Sitzung, dass die Regierung die „Go to“-Subventionen wieder aufnehmen soll, um so die von der Pandemie unter Druck gesetzten Wirtschaft anzukurbeln.

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Bei den „Go to“-Subventionen handelt es sich um eine Subvention für Inlandsreisen und eine für den Besuch eines Restaurants.

„Go to“-Subventionen sollen regionale Wirtschaft unterstützen

In der Forderung wiesen die Gouverneure darauf hin, dass die Wirtschaft, besonders in kleineren Gebieten, durch die Pandemie stark unter Druck geraten ist und sich in einer kritischen Situation befindet.

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Der Gouverneur von Niigata, Hideyo Hanazumi, appellierte an die japanische Regierung, die Pläne zur Wiederaufnahme der „Go to  Travel“-Kampagne zu beschleunigen, sobald sie sich einen Überblick über die aktuelle Pandemiesituation gemacht hat.

Seitaro Hattori, der Gouverneur von Fukuoka, forderte Tokyo auf, die Ende Dezember auslaufende „Go To Eat“-Kampagne zu verlängern.

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Der Gouverneur von Tottori äußerte die Hoffnung, dass Fumio Kishida nach seiner Vereidigung als Premierminister in dieser Woche ein Subventionspaket im Wert von mehreren zehn Billionen Yen entwerfen wird.

Gouverneure fordern Nothilfepaket

In ihren Empfehlungsentwürfen forderten die Gouverneure die Zentralregierung auf, zusätzlich 2 Billionen Yen (ca. 15 Milliarden Euro) an Nothilfen für den Wiederaufbau der lokalen Wirtschaft bereitzustellen.

Die „Go to“-Subventionen wurden Ende November 2020 gestoppt, nachdem es in Japan zu einem erneuten Anstieg der Infektionen gekommen war.

Kritiker warfen der Regierung vor, die Subventionen zu spät beendet zu haben und dass die Reisesubvention für den damaligen landesweiten Anstieg der Infektionen verantwortlich waren.

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Die japanische Regierung bestritt allerdings einen Zusammenhang zwischen den Anstieg und der Subvention, was eine Studie allerdings widerlegt.

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