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Handelsabkommen zwischen beiden Ländern soll schnell beschlossen werden

Großbritannien ist für Japan ein unverzichtbarer Partner

Japan und Großbritannien einigten sich am Samstag darauf, schnell auf ein Handelsabkommen hinzuarbeiten, das mindestens so ehrgeizig ist, wie das japanische Abkommen mit der Europäischen Union.

Bei ersten Treffen seit dem offiziellen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am 31. Januar erklärten Außenminister Toshimitsu Motegi und sein britischer Amtskollege Dominic Raab ebenfalls Sicherheitsgespräche führen zu wollen.

Hoffen auf baldige Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen

„Die Vorgespräche zum Aufbau einer neuen Wirtschaftspartnerschaft haben begonnen und ich hoffe, dass wir die Verhandlungen so bald wie möglich aufnehmen und abschließen können“, sagte Motegi auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen in Tokio.

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Raab sagte, die beiden diskutierten über ein Abkommen, das „mindestens so hoch, wenn nicht höher und mindestens so ehrgeizig“ sei wie das Japan-EU-Abkommen, das im Februar 2019 in Kraft trat. „Dies würde ein sehr starkes Signal für unser gemeinsames Engagement für einen freien und regelbasierten Handel setzen“, fügte er hinzu.

Motegi brachte auch seine Unterstützung für das britische Interesse zum Ausdruck, dem umfassenden und fortschrittlichen Abkommen für die transpazifische Partnerschaft beizutreten – einem  Freihandelspakt, an dem auch Australien, Kanada und Mexiko beteiligt sind.

Großbritannien ist ein unverzichtbarer Partner für Japan

In Sicherheitsfragen einigten sich die Minister darauf, weiter auf die vollständige Denuklearisierung Nordkoreas hinzuarbeiten und die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen das Land durchzusetzen. Sie tauschten sich auch über die verschärften Spannungen im Nahen Osten aus und wiesen darauf hin, dass der Iran in einem wichtigen Abkommen von 2015, das sein Nuklearprogramm einschränkt, weiterhin eine wichtige Rolle spielt.

Motegi nannte Großbritannien einen unverzichtbaren Partner bei der Verwirklichung eines freien und offenen Indopazifiks und erklärte, zusammen mit den Verteidigungschefs ihrer Länder ein „Zwei-plus-Zwei“ -Treffen zu arrangieren. Raab sollte sich später am Tag mit Umweltminister Shinjiro Koizumi treffen.

Dominic Raab ist auf einer Vier-Länder-Tour durch den asiatisch-pazifischen Raum, nachdem er bereits Australien besucht und Zwischenstopps in Singapur und Malaysia eingelegt hat. Die Reise markiert den Beginn einer Mission zum Handel mit Australien, Japan, Neuseeland und den Vereinigten Staaten.

TJT

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