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Engere Zusammenarbeit

Japan begrüßt NATO-Engagement im Indopazifik

Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi hat am Mittwoch während des zweitätigen Außenministertreffens der NATO-Mitgliedstaaten in Brüssel das Engagement des Verteidigungsbündnisses im Indopazifik begrüßt.

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Zudem sagte Hayashi, dass Japan die Zusammenarbeit in einem zunehmend unbeständigen globalen Sicherheitsumfeld mit dem Bündnis verstärken wird.

Japan kann einen freien und offenen Indopazifik nicht allein verwirklichen

Hayashi sagte, dass Japan sein Ziel, einen freien und offenen Indopazifik zu verwirklichen, nicht allein erreichen kann. Damit spielte der Außenminister auf „einen freien und offenen Indopazifik“ an, ein Begriff, der vom verstorbenen ehemaligen Premierminister Shinzō Abe geprägt wurde, um auf wachsende militärische und wirtschaftliche Macht Chinas in der Region aufmerksam zu machen.

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Mehrere NATO-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, bemühen sich um eine verstärkte Verteidigungszusammenarbeit mit Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum, da sie davon ausgehen, dass die Sicherheitslage in den beiden Regionen miteinander verknüpft ist.

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Hayashi erklärte, dass er bereit sei, die internationalen Bemühungen zur Stärkung und Aufrechterhaltung einer globalen Ordnung, die auf der Achtung des Völkerrechts basiert, anzuführen, da Japan in diesem Jahr den Vorsitz der G-7-Staaten innehat.

Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und die Vereinigten Staaten sowie die Europäische Union haben wegen der im Februar 2022 begonnenen russischen Invasion der Ukraine Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt.

Japan unterstützt Finnland als neues NATO-Land

Hayashi fügte hinzu, dass Japan und die NATO an einer Überarbeitung ihres individuell zugeschnittenen Partnerschaftsprogramms arbeiten, in dessen Rahmen die Zusammenarbeit in den Bereichen Cyberspace, Weltraum, Desinformation und anderen Bereichen verstärkt werden solle.

Die NATO erweiterte das Treffen der Außenminister der Mitgliedsstaaten am Mittwoch, das einen Tag nachdem Finnland offiziell das 31. Mitglied des Sicherheitsbündnisses wurde, begann. Finnland hat eine über 1.200 Kilometer lange gemeinsame Grenze mit Russland. Hayashi sagte, dass Japan den Beitritt Finnlands zum Bündnis unterstütze.

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