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Japan bestreitet vor der WTO Handelsembargo gegen Südkorea

Japans Maßnahmen könnten weltweite elektronische Lieferketten stören

Japan bestritt am Dienstag die Verhängung eines Handelsembargos vor der WTO in Genf.

Die südkoreanische Botschafterin Paik Ja-ah sprach das Thema in Genf an, wo sie und ihr japanischer Amtskollege Junichi Ihara ihre Argumente vor der Welthandelsorganisation vorbrachten.

Laut eines WTO-Mitarbeiters, der an dem Treffen teilnahm, hatte die japanische Regierung seit dem 4. Juli Exporteure dazu geraten, vor dem Versand bestimmter Produkte nach Südkorea, eine Lizenz zu beantragen.

Japans Maßnahmen könnten weltweit Firmen treffen

Paik sagte, Japan habe seine Handlungen nur unter Berufung auf einem „Vertrauensschaden“ gerechtfertigt.

Sie warnte, dass das Vorgehen Japans die globale Lieferkette elektronischer Produkte stören würde, was Unternehmen weltweit, einschließlich Japan betreffen würde.

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Der japanische Botschafter erkläre, es handele sich nicht um ein Handelsembargo, sondern um eine operative Überprüfung, die erforderlich sei, um Exportkontrollen auf Grundlage der Sicherheitsbedenken Japans durchzuführen.

Nach dem WTO-Treffen teilte Ihara den Reportern mit, er habe erklärt, dass Japan lediglich seine Verfahren geändert habe, nachdem es zuvor vereinfachte Regeln für Südkorea angewendet habe.

„Jetzt haben wir uns geändert und für Korea gelten normale Maßnahmen. Dies entspricht vollkommen unseren Verpflichtungen bei der WTO“, so Ihara.

Streit um Entschädigung

Japan und Südkorea streiten seit Jahren über eine Entschädigung für Zwangsarbeiter, die während der Besatzungszeit von Korea für japanische Firmen arbeiten mussten.

Japan vertritt den Standpunkt, dass die Frage der Entschädigung, die sich aus seiner Kolonialherrschaft über die koreanische Halbinsel von 1910 bis 1945 ergibt, durch ein Abkommen von 1965 geregelt ist.

Der Streit spitzte sich im Februar zu, als ein südkoreanischer Politiker Japan als dreisten Dieb bezeichnet hatte. Auch, dass Japan Anspruch auf zwei von Südkorea kontrollierte Inseln erhoben hat, hat die politische Lage weiter verschlimmert.

Bereits Ende Mai hatte das Gesundheitsministerium angekündigt, dass die Kontrollen für Meeresfrüchte aus Südkorea deutlich verschärft werden. Kurz nachdem Südkorea angekündigt hatte, das Einfuhrverbot für Fisch aus Fukushima beizubehalten.

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