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Hilfe für den unliebsamen Nachbarn

Japan deutet Bereitschaft an, Nordkorea beim Kampf gegen Corona zu unterstützen

Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi deutete am Sonntag an, dass die japanische Regierung erwägt, Nordkorea im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen.

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„Wir haben keine diplomatischen Beziehungen zu diesem Land, aber das bedeutet nicht, dass wir es allein lassen sollten“, so Hayashi bei einem Vortrag in der Stadt Niigata.

Neuer mutierter Stamm könnte sich entwickeln

Als Grund für die Überlegungen, Nordkorea zu helfen, sagte Haiyashi, dass ein neuer mutierter Stamm sich weltweit ausbreiten könnte, wenn Japans Nachbar die Situation nicht unter Kontrolle bekommt.

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„Die ganze Welt sollte sich mit diesem Problem auseinandersetzen. Wir müssen uns bemühen, die Situation in Nordkorea zu verstehen“, so der Außenminister.

Nordkorea hatte vor einigen Tagen seine erste Infektion mit dem Coronavirus gemeldet, mehr als zwei Jahre nach dem weltweiten Beginn der Pandemie. Mittlerweile heißt es aus dem Land, dass es 2,2 Millionen Fieberfälle gibt, die Lage sich aber schnell verbessert.

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Am Sonntag wurden rund 186.000 neue Fieberfälle gemeldet, womit sich die Gesamtzahl seit Ende April auf über 2,64 Millionen erhöhte.

Nordkorea verfügt wahrscheinlich nur über eine begrenzte Zahl an Testkits

Wie die staatliche Korean Central News Agency mitteilte, wurde am Samstag ein weiterer Todesfall gemeldet, insgesamt sollen mittlerweile 67 Menschen in dem Land durch das Virus gestorben sein.

Nordkorea hat keine Angaben darüber gemacht, wie viele Menschen positiv auf das Virus getestet wurden, da es wahrscheinlich ist, dass das Land nur über eine begrenzte Anzahl von COVID-19-Testkits verfügt.

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