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Allerdings kein Geld für Sozialhilfeempfänger

Japan erwägt erneute finanzielle Corona-Hilfe für sozial schwache Haushalte

Die japanische Regierung erwägt eine erneute finanzielle Corona-Hilfe von bis zu 300.000 Yen (ca. 2.251 Euro) an sozial schwache Haushalte auszuzahlen, um die finanzielle Belastung durch die Pandemie abzufedern.

Geplant ist, Geld an Haushalte auszuzahlen, die bestimmte Bedingungen erfüllen, wie keine Einlagen und Ersparnisse von mehr als 1 Million Yen. Menschen, die Sozialhilfe beziehen, sollen allerdings ausgeschlossen werden.

Corona-Hilfe soll ab Juli ausgezahlt werden

Die Corona-Hilfe soll ab Juli monatlich in Höhe von 60.000 Yen (ca. 450 Euro) für Einpersonenhaushalte, 80.000 Yen (ca. 600 Euro) für Zweipersonenhaushalte und 100.000 Yen (750 Yen) für Haushalte mit drei oder mehr Personen ausgezahlt werden. Die Regierung plant dafür 50 Milliarden Yen aus dem ursprünglichen Budget für das Geschäftsjahr 2021 zu verwenden.

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Da die japanische Regierung zurzeit darüber berät, ob der Ausnahmezustand über dem 31. März hinaus für etwa drei Wochen verlängert wird, dürfte der Plan für die erneute Corona-Hilfe dafür gedacht sein, um Unternehmer, die ihr Geschäfts während der Zeit des Ausnahmezustands schließen müssen, finanziell zu helfen.

Japan startete mehrere Programme zum Abfedern der Folgen der Pandemie

Bereits im vergangenen Jahr hatte die japanische Regierung 100.000 pro Person an fast alle der 126 Millionen Einwohner verteilt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des ersten Ausnahmezustands abzufangen. Allerdings gab es bei der Auszahlung einige Probleme, die besonders sozial schwache Menschen trafen.

Um Haushalte zu unterstützen, die Folgen der Pandemie zu überstehen, hatte die japanische Regierung bereits ein zinsloses Kreditprogramm ohne Sicherheiten gestartet.

Außerdem hat die japanische Regierung vor Kurzem beschlossen, dass Haushalte mit Kindern bis zu 50.000 Yen (ca. 375 Euro) pro Kind bekommen sollen.

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