Stats

Anzeige
Home News Politik Japan fordert Militär in Myanmar auf Suu Kyi sofort freizulassen

Schnelle Rückkehr zur Demokratie gefordert

Japan fordert Militär in Myanmar auf Suu Kyi sofort freizulassen

Nach dem Militärputsch in Myanmar hat Japan gefordert, dass die Politikerin Aung San Suu Kyi sofort freigelassen.

In einer Erklärung forderte Japan Außenminister Toshimitsu Motegi, dass Japan nachdrücklich darauf drängt umgehend ein demokratisches System in dem Land wiederherzustellen.

Mehrere Festnahmen nach Militärputsch in Myanmar

Nach anhaltender Kritik am Wahlergebnis in Myanmar hat das Militär einen Putsch durchgeführt und die „De-Facto-Regierungschefin“ Auung San Suu Kyi, den Präsidenten Win Mynt und einige weitere Mitglieder der Regierungspartei am Montagmorgen festgesetzt. Zudem wurde der Notstand ausgerufen und das Internet abgeschaltet.

Mehr zum Thema:  Erste Pflegeschülerinnen aus Myanmar kommen nach Japan

Japan hatte in der Vergangenheit verschiedene Projekte in Myanmar gestartet, um das Land zu unterstützen, das jahrelang unter einer Militärdiktatur gelitten hat.

In den letzten Jahren stand das Land wegen des Völkermords und der Unterdrückung der Rohingya, einer muslimischen Minderheit, immer wieder in der Kritik. Der Völkermord wurde vom japanischen Außenminister allerdings bestritten.

Japan will die Sicherheit seiner Bürger im Land gewährleisten

Japans oberster Regierungssprecher, Katsunobu Kato, sagte: „Es ist wichtig, dass die relevanten Parteien die Situation friedlich durch Dialog lösen.“

Kato sagte auf einer Pressekonferenz, dass Japan über seine Botschaft in Rangoon, der größten Stadt Myanmars, Informationen sammelt und die Sicherheit seiner Bürger gewährleisten wird.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren