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Trotz Sicherheitsbedenken

Japan gibt Einsatzbefehl für Mission im Nahen Osten

Die japanische Regierung hat der Martime Self-Defense-Force am Freitag den Einsatzbefehl für eine Mission im Nahen Osten erteilt, trotz der Tatsache, dass durch die letzte Eskalation zwischen den USA und dem Iran Befürchtungen um die Sicherheit der Soldaten laut geworden sind.

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Die vom Kabinett Ende 2019 genehmigte Missin soll japanischen Handelsschiffen eine sichere Durchfahrt durch die Gewässer in der Region gewährleisten.

Opposition wollte Mission im Nahen Osten stoppen

Die Opposition hat sich diese Woche darauf geeinigt, die japanische Regierung bei einer Anhörung im Ausschuss für Sicherheit des Repräsentantenhauses und des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des Rats, die für den 17. Januar angesetzt sind, dazu zu drängen, dass die Mission abgesagt wird.

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Die USA haben vor einigen Tagen den iranischen General Qassem Soleimani umgebracht. Die Ermordung hatte die angespannte Situation mit dem Iran noch einmal verschärft.

Japanische Soldaten könnten zwischen die Fronten geraten

Kritiker der MSDF-Mission befürchten nun, dass es zu einer weiteren Eskalation kommen wird und das japanische Soldaten zwischen die Fronten geraten.

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Die Mission ist allgemein umstritten, da die Verfassung des Landes keine Auslandseinsätze des japanischen Militärs erlaubt und für diesen Einsatz eine Ausnahmeregelung greift. Auch in der Öffentlichkeit kommt der Einsatz nicht sehr gut an, laut einer Umfrage sind 51,5 Prozent der Japaner gegen eine Entsendung.

MA

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