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Japan hofft eine verbesserte Freundschaft

Japan gratuliert US-Präsident Joe Biden zur Amtseinführung

Am Mittwoch wurde der neue US-Präsident Joe Biden offiziell vereidigt. Zu dem großen Ereignis gab es Glückwünsche aus der ganzen Welt, auch aus Japan. Besonderes die Regierung erhofft sich dabei viel von dem neuen Präsidenten.

Am Donnerstag gratulierte der japanische Premierminister Yoshihde Suga über Twitter Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris zur Amtseinführung. Er betonte dabei besonderes seine Freude auf die kommende Zusammenarbeit. Suga schrieb, dass die USA und Japan Verbündete sind, die fest durch Bindungen und gemeinsame universelle Werte verbunden sind.

Suga will US-Präsident möglichst schnell besuchen

Weiter schreibt er, dass er sich freut mit Biden und seinem Team an der Stärkung des freien und offenen Indopazifik zu arbeiten. Schon zum Wahlsieg im November letzten Jahres hatten die beiden Staatschefs während eines Telefonats versprochen die Freundschaft der beiden Nationen zu vertiefen.

Mehr zum Thema:  Japanische Atombomben-Opfer bitten Joe Biden um Atomwaffenabrüstung

Ein weiteres Telefonat zwischen den beiden ist zu einer angemessenen Zeit geplant, so der Premierminister. Zu einem möglichen Treffen wurde angegeben, dass Suga demnächst, wenn möglich schon im Februar, Biden in den USA besuchen will.

Auch die Opposition der japanischen Regierung gratulierte Biden. Vorsitzender der konstitutionell-demokratischen Partei Japans, Yukio Edano, hoffte in einer Mitteilung, dass sich die vielschichtigen Beziehungen zwischen Japan und den USA weiterentwickelt. Sie wollen so dabei helfen die internationale Gemeinschaft zu ihrem vollen Potenzial wiederherzustellen.

Japan begrüßt erste Entscheidungen von Biden

Gegenüber Reportern gab Suga noch am selben Tag an, dass er auch hofft mit Biden bei globalen Fragen, wie Covid-19 und den Klimawandel, zusammenzuarbeiten. Suga begrüßte deswegen, dass Biden sofort einige Entscheidungen seines Vorgängers rückgängig machte.

Unter anderen wird die USA wieder dem Pariser Klimaabkommen beitreten und auch der geplante Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation wurde gestoppt. Umweltminister Shinjiro Koizumi gab dazu an, dass die Beteiligung der USA vor allem bei dem Abkommen wichtig ist, damit es ein Erfolg wird.

Das Thema Sicherheit wird für Japan ebenfalls von großer Bedeutung sein. Chinas militärische Entwicklung und die Durchsetzungskraft von Nordkoreas Nuklear- und Raketenentwicklungsprogramm besorgt Japan sehr.

Biden soll dabei schon im November zugesichert haben, dass er Japans Senkaku-Inseln im Ostchinesischen Meer verteidigt. Die Inseln werden von China beansprucht und immer wieder kommt es deswegen in dem Gebiet zu Provokationen, die Japan scharf kritisiert.

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