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Menschen sollen über 5 Billionen Yen pro Jahr im Land lassen

Japan hofft auf ausgabefreudige Touristen

Japans Premierminister Fumio Kishida versprach am Montag, dass er die japanische Tourismusbranche wieder ankurbeln will. Dies will er erreichen, indem er die Gesamtausgaben ausländischer Touristen im Land auf mehr als 5 Billionen Yen (etwa 35 Milliarden Euro) jährlich erhöht.

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In seiner Rede zu Beginn einer außerordentlichen Parlamentssitzung, sagte Kishida, dass seine Regierung den Vorteil der schwachen Landeswährung nutzen will und auch die Einreisebeschränkungen weiter lockern werde.

Schwacher Yen soll Lust auf eine Reise nach Japan machen

Der schwache Yen macht eine Japanreise für Touristen aus dem Ausland günstig, allerdings treibt er auch die Importpreise nach oben. Kishida versprach in seiner Rede daher beispiellose Maßnahmen, um die Belastung für die Menschen und Unternehmen zu verringern.

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Da die Öffentlichkeit unter den höheren Kosten leidet, sagte Kishida, dass seine Regierung plant, Lohnerhöhungen zu fördern, indem sie über einen Zeitraum von fünf Jahren 1 Billion Yen (ca. 7 Milliarden Euro) in die Entwicklung der Humanressourcen in vielversprechenden Bereichen investiert.

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Dazu soll das Geld, dass der Tourismus ins Land bringt, ebenfalls beitragen, damit die Wirtschaft angetrieben wird.

Vor der Ausbreitung des Coronavirus Anfang 2020 war der Einreiseverkehr ein wichtiger Wachstumsmotor für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Ausgaben ausländischer Reisender in Japan erreichten 2019 einen Rekordwert von 4,8 Billionen Yen (ca. 33 Milliarden Euro), sanken aber 2021 auf etwa 120 Milliarden Yen (ca. 846.750.019 Euro).

Hoffnung auf die Ausgabenlaune der Touristen

Japan hat vor einigen Tagen angekündigt, dass die Einreisebeschränkungen am 11. Oktober gelockert werden. Unter anderem wird Individualtourismus wieder gestattet sein und eine Reise muss nicht mehr über ein japanisches Reisebüro gebucht werden.

Die Hoffnung ist, dass nun wieder deutlich mehr Menschen als Touristen nach Japan reisen werden und dort kräftig Geld ausgeben.

Laut einer internen Umfrage unter „deutschen Japan-Fans“ in der Facebook-Gruppe von Sumikai, scheint die Ausgabelaune der Menschen nur geringfügig von der Inflation beeinträchtigt worden zu sein. Viele haben in den letzten Jahren, als die Einreise für Touristen in Japan nicht erlaubt war, Geld gespart, um dies jetzt für eine Reise nutzen zu können.

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