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84 Prozent der Amerikaner sehen Japan positiv

Japan ist in den USA außerordentlich beliebt

Japan und die USA pflegen schon seit Längerem enge Beziehungen. Nun traf  Premierminister Yoshihide Suga als einer der erste ausländischen Staatschefs den neuen US-Präsidenten Biden im Weißen Haus.

Im Zuge dieses Treffens wurde von Gallup Inc. eine Umfrage durchgeführt, die zeigt, dass Japan bei den Amerikanern sehr beliebt ist. Insgesamt 84 Prozent der Amerikaner haben eine positive Meinung von Japan.

Japan weltweit auf Platz vier der beliebtesten Länder

Damit war Japan das am positivsten bewertete Land in Asien und liegt weltweit auf dem vierten Platz der Beliebtheitsskala der Amerikaner. Auf dem Treppchen finden sich Kanada, Großbritannien und Frankreich.

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„Für Biden ist die breite, seit Langem bestehende positive Sicht der Amerikaner auf Japan der Grundstein für eine positive Einschätzung des Gipfels“, sagte das US-Analyseunternehmen zu der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage.

Die positiven Ansichten der Amerikaner über Japan sind in allen politischen und demografischen Gruppen weit verbreitet. 84 Prozent der Demokraten, 80 Prozent der Republikaner und 86 Prozent der Unabhängigen, die an der Umfrage vom 3. bis 18. Februar teilgenommen haben, befürworten den wichtigen Verbündeten der USA.

Beziehungen zwischen Japan und USA vertiefen

Für Suga bietet das Gipfeltreffen die Gelegenheit, „seine Beziehung zu Biden zu präsentieren, der von der japanischen Bevölkerung möglicherweise positiver gesehen wird als (Donald) Trump“, sagte das Unternehmen.

Dabei wird Japan vor allem von den gebildeten Amerikanern geschätzt.  92 Prozent der Befragten mit einem College-Abschluss sagen, dass sie das Land positiv sehen. Von den Befragten mit einer zumindest begonnenen College-Ausbildung auch 87 Prozent. Bei den Befragten, die nur einen Highschool-Abschluss haben, sehen nur 72 Prozent Japan positiv.

Unter weißen Amerikanern kommt Japan etwas besser an, hier sprachen sich 85 Prozent für das Land aus, verglichen mit 79 Prozent bei den nicht-weißen Amerikanern.  Altersgruppen lagen die Werte zwischen 81 und 86 Prozent. Beim Alter lag bei allen Altersklassen die Beliebtheit zwischen 81 Prozent und 86 Prozent.

Ansehen steigt seit 1996

Gallup sagte, dass die Mehrheit der Amerikaner Japan seit 1996 positiv sieht, als der ehemalige Präsident Bill Clinton begann, die Beziehungen zu Japan zu fördern, einschließlich der Vertiefung der Verteidigungszusammenarbeit vor dem Hintergrund eines sich schnell verändernden Sicherheitsumfelds in Asien.

Davor war die Rate im Allgemeinen niedriger, möglicherweise aufgrund einer US-Sichtweise, dass Japan eine wirtschaftliche Bedrohung darstellte, sowie einer Reihe von Streitigkeiten über Amerikas militärische Präsenz im Land, hauptsächlich in der Präfektur Okinawa.

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