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HomeNachrichten aus JapanPolitikJapan kämpft mit der Beschleunigung der Boosterimpfung

Boostern bereits nach sechs Monaten

Japan kämpft mit der Beschleunigung der Boosterimpfung

Die japanische Regierung will die Boosterimpfungen angesichts der neuen Corona-Variante Omikron beschleunigen. Sie tut sich allerdings schwer damit, konkrete Pläne vorzulegen, was bei der Opposition für Kritik sorgt.

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Premierminister Fumio Kishida erklärte am Mittwoch vor dem Parlament, dass dringend untersucht werden müsse, ob die vorhandenen COVID-19-Impfstoffe gegen die Omikron wirksam sind.

Untersuchungen sollen Umfang der Boosterimpfungen aufzeigen

„Wir hoffen, die Wirkung der bestehenden Impfstoffe gegen den Omikron-Stamm so bald wie möglich zu bestimmen und dann den Umfang und die Methode der Boosterimpfung aufzuzeigen“, so Kishida in einer Plenarsitzung des Repräsentantenhauses.

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In seiner Rede am Montag sagte Kishida, die Regierung werde die derzeitige Zeitspanne von acht Monaten zwischen der zweiten Impfung und der Boosterimpfung verkürzen.

Die Präfekturen bereiten sich aktuell bereits darauf vor, ein Chaos, wie es bei der ersten Impfkampagne entstanden ist, zu vermeiden. Allerdings fehlt es ihnen an konkreten Plänen seitens der Regierung.

Kritik aus der Opposition

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Am Mittwoch verteidigte Kishida die Reaktion der Regierung auf das Coronavirus und wies die Kritik der Opposition zurück, dass man zu langsam ist bei der Vorlage eines Nachtragshaushalts zur Finanzierung wirtschaftlicher Maßnahmen zur Linderung der Auswirkungen der Pandemie.

Kenta Izumi, der neue Vorsitzende der demokratischen Verfassungspartei Japans, war Kishida vor, dass die Regierung den Vorschlag der CDP, im Juni einen Nachtragshaushalt zu erstellen, nicht beherzigt zu haben und so die Reaktionen auf das Coronavirus verlangsamt wurden.

Japans Premierminister, der sein Amt im Oktober antrat, versprach, die japanische Wirtschaft mit dem Konjunkturpaket der Regierung wieder anzukurbeln, das teilweise durch einen Nachtragshaushalt finanziert wird, der am Montag dem Parlament vorgelegt wurde.

„Mit dem massiven Paket, das insgesamt 55,7 Billionen Yen (433 Milliarden Euro) umfasst, werden wir die japanische Wirtschaft so schnell wie möglich wieder auf einen Erholungskurs bringen und den Weg zu einer neuen Gesellschaft in der Zeit nach der Pandemie eröffnen“, so Kishida.

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