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Ungewöhnlich deutlich

Japan kritisiert Donald Trump und die Szenen im US-Kapitol

Nachdem Donald Trump noch einmal seine Anhänger anstachelte und von Wahlbetrug gesprochen hatte, kam es am Mittwoch zu erschreckenden Szenen am und im US-Kapitol.

Japans oberster Regierungssprecher Katsunobu Kato sagte zu den Szenen gegenüber Reportern, dass die japanische Regierung auf eine friedliche Machtübergabe in den Vereinigen-Staaten hofft.

Weltweite Kritik an Donald Trump

Japan schloss sich damit ungewohnt deutlich den Stimmen aus vielen Ländern der Welt an, die die Szenen und das Verhalten von Donald Trump kritisierten.

Mehr zum Thema:  Joe Biden will die Zusammenarbeit mit Japan verstärken, wenn er die US-Wahl gewinnt

„Schändliche Szenen im US-Kongress“, twitterte der britische Premierminister Boris Johnson, nachdem Trumps Anhänger das Gebäude gestürmt hatten. Obwohl der britische Regierungschef für seine Bewunderung für den scheidenden US-Präsidenten bekannt ist, schrieb er: „Es ist jetzt wichtig, dass es eine friedliche und geordnete Machtübergabe gibt.“

Auch aus Deutschland gab es deutliche Worte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisierte die Aktionen und sprach „von einem bewaffneten Mob, aufgestachelt von einem amtierenden Präsidenten“.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel gab Donald Trump eine Mitschuld und nannte es „verstörende Bilder“.

Der frühere japanische Premierminister Shinzo Abe hatte eine enge persönliche Beziehung zu Trump gepflegt. Trotzdem waren die Beziehungen schwierig, da Trump als unberechenbar gilt.

Der neue japanische Premierminister Yoshihide Suga hoffte schon früh, dass sich das Verhältnis beider Länder durch den neuen US-Präsidenten Joe Biden verbessert.

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